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Aufsichtsrat vom 15.01.2012
, Heft 01
, Seite 10
Dr. Axel-Michael Wagner, Peter Weger
Cloud Computing bezeichnet das Zurverfügungstellen von IT-Ressourcen über das Internet. Es erlaubt den Zugriff auf Daten und Services, die auf extern gelagerter und über Datenleitungen angebundener Hardware gespeichert bzw. angeboten werden. Wirtschaftlich gesehen ist die Inanspruchnahme z.B. von "Software as a Service (SaaS)-Lösungen", die dem Cloud Computing...
Aufsichtsrat vom 15.12.2011
, Heft 12
, Seite 177
Christopher Schütz
Der Markt für Mittelstandsanleihen hat seit dem Debüt des Handelssegments "Bondm" der Börse Stuttgart im Mai 2010 einen erstaunlichen Aufschwung erlebt. Jetzt hat der Stuttgarter Handelsplatz eine weitere Innovation nachgelegt: Der Bondm-Index ist der erste Trend- und Marktindikator im börslichen Markt für Mittelstandsanleihen in Deutschland. Er wurde am 01.09.2011eingeführt...
Aufsichtsrat vom 15.11.2011
, Heft 11
, Seite 162
Georg Mikes
Compliance kommt nicht aus ohne Kontrolle, und Kontrolle setzt Wissen um den Sachverhalt voraus. Diese einfache Erkenntnis bringt es mit sich, dass es sich international immer mehr durchsetzt, das Aufdecken von Missständen gezielt zu fördern. Ein wichtiges Element hierbei: "Whistleblowing" - zu Deutsch: das Pfeifen oder Verpfeifen. Teils existieren hierzu schon konkrete gesetzliche...
Aufsichtsrat vom 15.10.2011
, Heft 10
, Seite 145
Prof. Dr. Heinz Kußmaul
Die Grundlagen für die E-Bilanz - die standardisierte elektronische Übermittlung von Bilanzen und GuV (§ 5b EStG) - wurden im Jahr 2008 durch das Gesetz mit dem bezeichnenden Namen "Steuerbürokratieabbaugesetz" beschlossen, doch kommen die entsprechenden Regelungen bis heute nicht zur Anwendung. Stattdessen wurde der erstmalige Anwendungszeitpunkt Schritt für Schritt nach...
Aufsichtsrat vom 15.09.2011
, Heft 09
, Seite 130
Dr. Jens Bornscheid
Das Ende 2010 in Kraft getretene Restrukturierungsgesetz ermöglicht es der Bankenaufsicht mit der sog. Übertragungsanordnung (§§ 48a bis 48s KWG), Maßnahmen zur Restrukturierung notleidender Kreditinstitute zu ergreifen. Der Gesetzgeber hat hiermit auf das viel diskutierte Trittbrettfahrerproblem reagiert, das sich immer dann stellt, wenn Eigentümer eines in Schwierigkeiten...
Aufsichtsrat vom 15.07.2011
, Heft 07-08
, Seite 111
Dr. Axel von Bredow
Die Deutsche Börse AG hat im Mai dieses Jahres die Einführung des DivMSDAX gefeiert. Der neue Blue-Chip-Index bildet die Wertentwicklung der 15 Titel mit der höchsten Dividendenrendite aus dem Mid- und Small-Cap-Segment am deutschen Markt ab. Bereits im März 2005 wurde der DivDAX erfolgreich in Deutschland eingeführt, der die Wertentwicklung der dividendenstärksten Titel des...
Aufsichtsrat vom 15.07.2011
, Heft 07-08
, Seite 112
Prof. Martin Beck
Es gibt einen Wirtschaftszweig mit Milliardenumsätzen und Millionen von Beschäftigten, mit kleinteiligen Unternehmensstrukturen und mit erstaunlichen wirtschaftlichen Erfolgen. Dieser Bereich arbeitet weitgehend im Verborgenen. Er unterliegt keiner besonderen Publizitätspflicht. In tausenden von gemeinnützigen Vereinen, Stiftungen und Kapitalgesellschaften ist eine gewaltige Zahl von Aufsichtsräten,...
Aufsichtsrat vom 15.06.2011
, Heft 06
, Seite 89
Dr. Michael Beurskens
Aufsichtsrat vom 15.05.2011
, Heft 05
, Seite 73
Monika Schulz-Strelow
Seit Juni 2009 enthält der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) die Empfehlung, für mehr Vielfalt (Diversity) in Aufsichtsrat und Vorstand der Unternehmen zu sorgen. Hieß es 2009 noch zurückhaltend, die Unternehmen mögen bei den Vorschlägen zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern auch auf "Vielfalt (Diversity)" achten, fordert der Kodex seit dem letzten Jahr dazu...
Aufsichtsrat vom 15.04.2011
, Heft 04
, Seite 58
Dr. Carsten Kruchen
Die Qualifikation von Aufsichtsratsmitgliedern ist nach der Finanzmarktkrise 2008 in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit gerückt. Das AktG kennt bemerkenswerterweise kaum Vorgaben. Dies soll sich auch nach dem Referentenentwurf einer Aktienrechtsnovelle 2011 vom 11.11.2010 nicht ändern. Bei kapitalmarktorientierten Gesellschaften (§ 264d HGB) bildet der "Financial...
Aufsichtsrat vom 15.03.2011
, Heft 03
, Seite 41
Prof. Dr. Roderich C. Thümmel
Aufsichtsräte sind häufig große Gremien. Dies gilt vor allem für mitbestimmte Gesellschaften, deren Aufsichtsräte bis zu 20 Mitglieder umfassen. Zur Steigerung der Effizienz der Aufsichtsratsarbeit und um die Möglichkeit zu eröffnen, Kompetenz zu bündeln, lassen die gesetzlichen Regelungen die Bildung von Aufsichtsratsausschüssen zu (§ 107 Abs. 3 AktG). Der Deutsche...
Aufsichtsrat vom 15.02.2011
, Heft 02
, Seite 25
Hans-Ulrich Wilsing, Dr. Carsten A. Paul
Lange Zeit galten Aktienoptionen als Vorzeigeinstrument zur langfristigen Incentivierung von Vorstandsmitgliedern. In den vergangenen Jahren haben Aktienoptionsprogramme herkömmlicher Prägung jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen immer mehr an Bedeutung verloren. An ihre Stelle sind vielfach virtuelle LTI-Programme getreten. Zunehmender Beliebtheit...
Aufsichtsrat vom 15.01.2011
, Heft 01
, Seite 8
Axel von Bredow
In Zeiten des Aktienbooms in den 1990er Jahren wagten viele Unternehmen den Gang an die Börse. Im neuen Jahrtausend hat die Zahl der Neuemissionen deutlich abgenommen und das Gegenstück zum Going Public, das Going Private, gewinnt an Bedeutung. Infolge rückläufiger Börsenkurse haben zahlreiche Unternehmen das Interesse an einer Börsennotierung verloren und einen Rückzug von...
Aufsichtsrat vom 15.12.2010
, Heft 12
, Seite 177
Dr. Frauke Wedemann
Rettung durch einen Weißen Ritter? Diese Schlagzeile sorgt bei vielen "Übernahmeschlachten" für Diskussionen. Das jüngste Beispiel bietet die geplante Übernahme des Baukonzerns HOCHTIEF durch den Konkurrenten ACS. Die Tagespresse tituliert oftmals jeden Retter als Weißen Ritter. In der Fachliteratur ist jedoch folgende Charakterisierung üblich: Weiße Ritter treten nach...
Aufsichtsrat vom 15.11.2010
, Heft 11
, Seite 162
Prof. Dr. Alexander Bassen und Daniela Senkl
Seit der von der Regierungskommission im Jahr 2009 vorgenommenen Änderung des DCGK sind Vorstände dazu verpflichtet, die Leitung der Unternehmen mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung und im Interesse ihrer Stakeholder zu verfolgen. Eine Auseinandersetzung mit den Begriffen Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit ist aber nicht...
Aufsichtsrat vom 15.10.2010
, Heft 10
, Seite 145
Dr. Klaus Ulrich Schmolke
Die Aktionärsklage ist durch das Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) im Jahr 2005 neu in §§ 148 f. AktG eingeführt worden. Sie bietet den Aktionären die Möglichkeit, in Abweichung von der grundsätzlich geltenden Kompetenzordnung selbst Ansprüche der Gesellschaft einzuklagen. Im Einzelnen berechtigt § 148 AktG eine qualifizierte...
Aufsichtsrat vom 15.09.2010
, Heft 09
, Seite 130
Nadine Staub und Andrea Rolle
Eine effektive staatliche Wirtschaftsaufsicht über Kreditinstitute zur Sicherstellung des Gläubigerschutzes sowie der volkswirtschaftlichen Funktionsfähigkeit des Kreditgewerbes stellt sich insbesondere vor dem Hintergrund der internationalen Finanzkrise als geboten heraus. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht, der sich aus internationalen Vertretern...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 113
Dr. Laurenz Wieneke
Ein Unternehmen, das an den Kapitalmarkt strebt, hat grundsätzlich die Wahl zwischen dem regulierten Markt und dem Freiverkehr. Im regulierten Markt lässt sich der Prime Standard als Teilbereich mit erweiterten Zulassungsfolgepflichten vom General Standard trennen. Auch im Freiverkehr gibt es Qualitätssegmente, wie etwa den Entry Standard an der Börse Frankfurt oder den...
Aufsichtsrat vom 15.06.2010
, Heft 06
, Seite 89
Dr. Nicolas Himmelmann
Nachdem die Bayerische Landesbank (BayernLB) beim Übernahmedebakel der Hypo Alpe Adria Group (HGAA) insgesamt ca. 3,7 Mrd. Euro verlor, wurde u.a. auch der eigene Verwaltungsrat zur Zielscheibe öffentlicher Kritik. Wie im Nachgang zur Veräußerung der HGAA an die Republik Österreich diskutiert wurde, konnten bereits bei der Absegnung des Due Diligence-Berichts durch den Verwaltungsrat der BayernLB...
Aufsichtsrat vom 15.05.2010
, Heft 05
, Seite 74
Sabine Zindera und Anna Christina Kues
Korruption ist ein weit verbreitetes Phänomen, das gleichermaßen Gesellschaft, Politik und Regierung sowie deren öffentliche Auftraggeber und die Privatwirtschaft betrifft. Aktivitäten Einzelner haben jedoch vergleichsweise wenig Durchschlagskraft, grundlegende ethische Änderungen oder erhöhte Transparenz in öffentliche Ausschreibungen zu bringen. Genau...
Aufsichtsrat vom 15.04.2010
, Heft 04
, Seite 58
Thomas Kemper und André Schmidt
Bereits im März 2008 hatte das IASB ein Projekt zur vollständigen Überarbeitung der bestehenden Bilanzierungsregeln für Finanzinstrumente angekündigt und ein korrespondierendes Diskussionspapier "Reducing Complexity in Reporting Financial Instruments" herausgegeben. Insbesondere als Reaktion auf die prozyklischen Effekte, welche die Bilanzierungsregeln...
Aufsichtsrat vom 15.03.2010
, Heft 03
, Seite 41
Dr. Sebastian Schöll
Der Deutsche Rentenindex (REX) bildet den Markt der Staatsanleihen am deutschen Rentenmarkt ab. Der REX beinhaltet ausschließlich Anleihen, Obligationen und Schatzanweisungen der Bundesrepublik Deutschland, des Fonds Deutsche Einheit und der früheren Treuhandanstalt mit einer festen Verzinsung und einer Restlaufzeit von mindestens einem Jahr bis zu höchstens zehn Jahren....
Aufsichtsrat vom 15.02.2010
, Heft 02
, Seite 25
Dr. Dorothea Bedkowski
In guten Zeiten ist die Aktiengesellschaft als volkswirtschaftliches Kapitalsammelbecken unverzichtbar. In schlechten Zeiten erweist sich die Eigenkapitalbeschaffung über den Markt für die Unternehmenspraxis oft als letzter Ausweg. Zugleich ist im Umgang mit den Investoren gerade dann äußerste Sensibilität gefragt. Zeichnen sich Börsengänge und Kapitalerhöhungen generell...
Aufsichtsrat vom 15.01.2010
, Heft 01
, Seite 9
Kati Beiersdorf
Nach langjähriger Entwicklung hat das Interna-tional Accounting Standards Board (IASB) im Juli 2009 einen Rechnungslegungsstandard für kleine und mittelgroße Unternehmen veröffentlicht. Dieser International Financial Reporting Standard for Small and Medium-sized Entities (IFRS for SMEs) orientiert sich an den Bedürfnissen nicht-kapitalmarkt-orientierter Unternehmen. Der IFRS...
Aufsichtsrat vom 15.12.2009
, Heft 12
, Seite 178
Dr. Klaus Ulrich Schmolke
Der Begriff des Klumpenrisikos beschreibt Konzentrationsrisiken in Anlageportfolios, namentlich Kreditportfolios. Die Bezeichnung stammt ursprünglich aus dem Bankenbereich, wo man seit Langem um die Gefahren solcher Konzentrationsrisiken weiß. Regulierungsmaßnahmen zu ihrer Eindämmung waren daher bislang vor allem aus dem Bankaufsichts- sowie dem Investmentrecht bekannt. Im Zuge der Aufarbeitung...
Aufsichtsrat vom 15.11.2009
, Heft 11
, Seite 162
Dr. Martin Wittmann
Im Rahmen guter Corporate Governance nimmt die Tätigkeit des Aufsichtsrats eine zentrale Stellung ein. Neben der Qualifikation seiner Mitglieder sind auch weitere Eigenschaften für eine effektive Wahrnehmung der Organfunktion von Bedeutung. Hierzu gehört die Unabhängigkeit des Aufsichtsrats, welche regelmäßig dann in der Öffentlichkeit thematisiert wird, wenn ein Wechsel...
Aufsichtsrat vom 15.10.2009
, Heft 10
, Seite 145
Rudolf X. Ruter
Am 01.07.2009 hat die Bundesregierung die "Grundsätze guter Unternehmens- und Beteiligungsführung im Bereich des Bundes" verabschiedet und ist damit einer bereits seit Jahren erkannten Notwendigkeit nachgekommen. Bei den aus drei Teilen bestehenden Grundsätzen handelt es sich teilweise um die zwar bereits seit Langem existierenden, nun jedoch aktualisierten "Hinweise für gute...
Aufsichtsrat vom 15.09.2009
, Heft 09
, Seite 130
Prof. Dr. Martin Wenz und Matthias Langer
Am 10.03.2009 hat das EU-Parlament den durch den Rechtsausschuss geänderten Kommissionsvorschlag für eine Verordnung des Rates über das Statut der Europäischen Privatgesellschaft (Societas Privata Europaea, SPE) mit großer Mehrheit angenommen. Die neue supranational-europäische Rechtsform stellt einen wichtigen Baustein des sog. Small Business Act...
Aufsichtsrat vom 15.07.2009
, Heft 07-08
, Seite 114
Sebastian Schöll
Im Juli 2009 begeht die Börse Stuttgart das zehnjährige Jubiläum des Handelssegments EUWAX, der größten börslichen Handelsplattform für verbrieft e Derivate in Europa. Die EUWAX bietet einen börslich überwachten und reglementierten Rahmen für den Derivate-Handel. Aufgrund der Gebührenstruktur und der Möglichkeit des Handels kleiner Stückzahlen ist der Handel von verbrieft...
Aufsichtsrat vom 15.06.2009
, Heft 06
, Seite 89
Dr. Ingo Natusch
Chinese Wall ist die aus dem anglo-amerikanischen Raum stammende und ins Deutsche übernommene Bezeichnung für Informationsbarrieren innerhalb von Banken, die als Wertpapierdienstleistungsunternehmen gemäß dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) tätig sind. Der Begriff lehnt sich an die Chinesische Mauer als Sinnbild für Größe und Stärke und ihre Fähigkeit an, zwei Seiten wirkungsvoll...
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