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GASTKOMMENTAR
Dr. Oliver Vossius
Ein Fall aus der Praxis: Der paritätisch mitbestimmte X-Konzern besteht aus der börsennotierten X-AG als Holding. Diese hält 100% der Anteile an der X1- und der X2-Verwaltungs- GmbH, diese haben keine Arbeitnehmer. Die X1 hält sämtliche Aktien an der XA-AG, die X2 sämtliche Aktien an der XB-AG, zwei großen operativen Gesellschaften. Die Mittelebene der Verwaltungs-GmbH soll beseitigt, die XA und...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 97

BEITRAG
Dr. Hans-Konrad Ress
Die Societas Europaea (SE) hat Bewegung in die Corporate Governance der Kapitalgesellschaften gebracht. Dies betrifft insbesondere den Aufsichtsrat, da das deutsche MitbestG für SEs mit Sitz in Deutschland nicht gilt. Die Europäische Kommission unterzieht die Funktionsweise des SE-Statuts derzeit einer kritischen Prüfung. In einer Konsultation und auf einer Konferenz Ende Mai 2010 hat die Kommission...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 98
- 100

BEITRAG
Andreas Wenzel/Matthias Kurfels
Mit der Finanzmarktkrise ist die Arbeit der Aufsichtsgremien von Kreditinstituten weiter in den Fokus der Aufsicht gerückt. Dabei richtet sich das Streben auf eine Kultur, in welcher die Banksteuerung aktiv hinterfragt und überwacht wird. Dies soll durch höhere Anforderungen an die Sachkunde der Mitglieder von Aufsichtsorganen unterstützt werden. Zudem werden...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 101
- 103

BEITRAG
Prof. Dr. Tim Drygala
Der Finanzexperte im Aufsichtsrat muss von Gesetzes wegen "über Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung oder Abschlussprüfung" verfügen. Diese Anforderung ist wenig präzise und für die Praxis nicht leicht zu handhaben. In einer solchen Situation können normalerweise obergerichtliche Entscheidungen zur Klärung beitragen. Die jetzt vorliegende Entscheidung des OLG...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 104
- 105

BEITRAG
Dr. Marc Eulerich / Prof. Dr. Martin K. Welge
"Der Aufsichtsrat soll regelmäßig die Effizienz seiner Tätigkeit überprüfen." - Bereits in der ersten Fassung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) aus dem Jahr 2002 existiert diese Forderung nach einer Effizienzprüfung des Aufsichtsorgans, die bis heute Bestand hat. Offensichtlich kann gute Corporate Governance nur dann gewährleistet...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 106
- 107

BEITRAG
Thomas Deubel / Dr. Marc Steffen Rapp / Dr. Michael Wolff
Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) ist seit seiner Einführung im Jahr 2002 zu einem festen Bestandteil der Governance-Diskussion und zu einem anerkannten externen Bewertungsmaßstab für die Governance-Strukturen von Aktiengesellschaften geworden. Ein Kernelement dieses Bewertungsmaßstabs ist die jährliche Berichterstattung...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 108
- 109

BEITRAG
Dr. Christian Zwirner / Dr. Corinna Boecker
Das BilMoG beeinflusst das den Unternehmen zur Verfügung stehende bilanzpolitische Instrumentarium erheblich. In weiten Teilen hat eine Verschiebung von gesetzlichen Wahlrechten zu faktischen Wahlrechten und Ermessensspielräumen stattgefunden. "Bilanzpolitik wird zukünftig anders - nicht weniger." I. Bilanzpolitik im Allgemeinen ... Bilanzpolitik...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 110
- 112

DAS AKTUELLE STICHWORT
Dr. Laurenz Wieneke
Ein Unternehmen, das an den Kapitalmarkt strebt, hat grundsätzlich die Wahl zwischen dem regulierten Markt und dem Freiverkehr. Im regulierten Markt lässt sich der Prime Standard als Teilbereich mit erweiterten Zulassungsfolgepflichten vom General Standard trennen. Auch im Freiverkehr gibt es Qualitätssegmente, wie etwa den Entry Standard an der Börse Frankfurt oder den...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 113

RECHTSPRECHUNG
OLG Frankfurt a.M., Beschluss vom 28.01.2010 - WpÜG 10/09, Sachverhalt: Die nicht börsennotierte B. AG veröffentlichte im elektronischen Bundesanzeiger unter der Rubrik "Gesellschaftsbekanntmachungen - Aktiengesellschaften" ein befristetes, freiwilliges öffentliches Kaufangebot an die Aktionäre der O. AG, das auf den Erwerb ihrer Aktien zum Preis von 0,10 Euro pro Aktie gerichtet und auf eine Höchstannahme...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 114

MELDUNGEN
Die Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich auf einer Klausurtagung mit dem geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen und in Aufsichtsräten befasst und sich der genaueren Ausgestaltung des Stufenplans zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen gewidmet, der im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Einer Pressemitteilung der Gruppe vom 02.07.2010 zufolge wurde folgender...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 115

MELDUNGEN
Die Hauptversammlungssaison 2010 ist für die DAX-30-Gesellschaften beendet. Einer Meldung des Aktienregisterführers registrar services GmbH zufolge betrug die durchschnittliche Kapitalpräsenz der Gesellschaften im DAX in diesem Jahr 54,06%. Insgesamt sei damit ein Rückgang von 4,32 Prozentpunkten im Vergleich zum letzten Jahr zu verbuchen. Betrachte man die Zahlen im Einzelnen, werde schnell deutlich,...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 115

MELDUNGEN
Am 19.06.2010 wurde an der WHU der neue Governance Kodex für Familienunternehmen offiziell vorgestellt. Das neue Werk löst den Kodex aus dem Jahr 2004 ab. Initiatoren sind die INTES Stiftung für Familienunternehmen und DIE FAMILIENUNTERNEHMER. Noch deutlicher als zuvor setzen sich die Leitlinien den Initiatoren zufolge von dem im Regierungsauftrag entwickelten Deutschen Corporate Governance Kodex...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 115

MELDUNGEN
Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat sich bei der jüngsten Änderung des Kodex ausdrücklich für die weitere Professionalisierung und für die Weiterbildung von Aufsichtsräten ausgesprochen. Es wird fundiertes Fachwissen in den Bereichen Recht, Rechnungslegung, Risikomanagement und Controlling vorausgesetzt. Der Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH hat hierzu...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 116

MELDUNGEN
Der Deutsche Corporate Governance Kodex verlangt in Ziffer 5.6, der Aufsichtsrat "soll regelmäßig die Effizienz seiner Tätigkeit überprüfen". Eine höhere Effizienz wird durch die Weiterentwicklung der Organisations- und Reportingkompetenz von Aufsichtsratsmitgliedern gewährleistet und ist Gegenstand des nächsten Moduls des neuen Seminarzyklus "Der Aufsichtsrat" (02. und 03.09.2010, Schloss Gracht...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 116

MELDUNGEN
7 Mio. Euro hat ein DAX-30-Unternehmen 2009 im Durchschnitt insgesamt an die früheren Mitglieder seines Vorstands als Altersversorgung gezahlt. Damit gaben die DAX-30- notierten Unternehmen für die Altersversorgung ihrer ehemaligen Vorstände im Schnitt noch einmal rund die Hälfte dessen aus, was die aktiven Vorstände an Vergütung erhielten. Dies ist das Ergebnis einer Auswertung des Vergütungsexperten...
Aufsichtsrat vom 15.07.2010
, Heft 07-08
, Seite 116

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Aktuelle Sonderausgabe Innere Organisation von Aufsichtsräten und Beiräten
Eine zielgerichtete Organisation seiner Tätigkeit ist für jeden Aufsichtsrat eine unabdingbare Voraussetzung, um seiner immer anspruchsvolleren Überwachungsaufgabe gerecht werden zu können. Durch das Inkrafttreten des BilMoG haben sich die Vorgaben, die der Aufsichtsrat hierbei beachten muss, weiter erhöht. Die Frage nach der Einrichtung eines Prüfungsausschusses und das Vorhandensein eines sog. „Financial Expert“ im Aufsichtsrat sind nur zwei Themenfelder, die in diesem Zusammenhang zu nennen sind. Vor diesem Hintergrund widmen wir der inneren Organisation von Aufsichtsräten und Beiräten mit der aktuellen Sonderausgabe von „Der Aufsichtsrat“ ein komplettes Heft.
Corporate Governance Kodex Report 2010:
Die Akzeptanz der Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex
Das Berlin Center of Corporate Governance hat zum achten Mal die Akzeptanz des Deutschen Corporate Governance Kodex empirisch untersucht. Der Kodex Report 2010, der in Heft 16/2010
von DER BETRIEB erschienen ist, dokumentiert, inwieweit die an der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Gesellschaften die insgesamt 82 Empfehlungen und 16 Anregungen der aktuellen Kodexfassung anwenden. Besondere Beachtung erfahren dabei die Bestimmungen, die mit der letzten Revision des Kodex im Juni 2009 neu aufgenommen worden sind. Darüber hinaus wird exemplarisch auf die Art der Umsetzung ausgewählter Kodexregelungen eingegangen.
Aktuelle Studien Aktuelle Studien zur Vergütung
von Vorstands- und Aufsichtsratsorganen
Vergütung deutscher Vorstandsorgane 2009
Die Diskussion um Millionengehälter von Vorständen, deren Unternehmen durch die Wirtschaftskrise in Schieflage geraten sind, bleibt trotz verbesserter konjunktureller Aussichten aktuell. Die zum Teil öffentlich aufgeheizte Diskussion um die Vorstandsbezüge überdeckt allerdings die Tatsache, dass extreme Vorstandsbezüge in Unternehmen des deutschen Prime Standards eher die Ausnahme sind.
Vergütung deutscher Aufsichtsratsorgane 2009
Die Studie stellt mit durchschnittlich 330 analysierten Unternehmen des Prime Standards für die Jahre 2005 bis 2008 eine der bisher umfangreichsten Studien zum Thema Aufsichtsratsvergütung in Deutschland dar. Im Fokus stehen erfolgsunabhängige und –orientierte Vergütungskomponenten, Sitzungsgelder und sonstige Zahlungen.
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