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Aufsichtsrat vom 15.02.2010 , Heft 02 , Seite 30

Die Rech­te der Haupt­ver­samm­lung stan­den zu­letzt in meh­re­ren Ak­tGRe­for­men auf der Agen­da, ins­ge­samt wird sich da­her mit der an­lau­fen­den Haupt­ver­samm­lungs­sai­son 2010 zu­neh­mend ei­ne veränder­te Si­tua­ti­on ein­stel­len. Auf ei­ni­ge De­tails wei­sen Drin­hau­sen/Kei­nath (s. S. 31) hin, ei­ne fun­dier­te er­ste Einführung zu den Be­stim­mun­gen des "Ge­setz zur Um­set­zung der Ak­ti­onärs­richt­li­nie" (ARUG) 2009 legt nun...
Aufsichtsrat vom 15.02.2010 , Heft 02 , Seite 30

Die seit 2004 in der EU ein­heit­lich ein­ge­rich­te­te Or­ga­ni­sa­ti­ons­form der Eu­ropäischen Ak­ti­en­ge­sell­schaft (SE) ist auf ei­nem kon­ti­nu­ier­li­chem Wachs­tums­pfad, der al­ler­dings durch­aus na­tio­na­le Schwer­punk­te - z.B. in Deutsch­land und über­ra­schen­der­wei­se auch in Tsche­chi­en - auf­weist, die sich aber ins­ge­samt nach­hal­tig zu eta­blie­ren scheint. Zum Stand 08-2009 weist ei­ne von der Hans-Böck­ler-Stif­tung aus­ge­ge­be­ne...
Aufsichtsrat vom 15.02.2010 , Heft 02 , Seite 30

Ein un­ver­zicht­ba­rer "Klas­si­ker" un­ter den Gm­bH-Kom­men­ta­ren, der Baum­bach/Hu­eck, liegt zu Be­ginn des an­ge­lau­fe­nen Jah­res 2010 in ak­tua­li­sier­ter, 19. Neu­auf­la­ge vor: Her­aus­ge­bern wie dem Ver­lag ist zu gra­tu­lie­ren, dass es ge­lun­gen ist, die zahl­rei­chen Ge­set­zes­re­for­men, die die un­verändert "be­lieb­te­ste" Rechts­form in Deutsch­land, die Gm­bH, in er­heb­li­chem Maße tan­gie­ren, zeit­nah in den al­ler­dings zu­neh­mend...
Aufsichtsrat vom 15.01.2010 , Heft 01 , Seite 14

Sel­ten erfährt ein jun­ger For­scher mit sei­ner wis­sen­schaft­li­chen Aus­ar­bei­tung, hier ei­ner rechts­wis­sen­schaft­li­chen Dis­ser­ta­ti­ons­schrift, das Glück, ei­ne the­ma­ti­sche Punkt­lan­dung zu voll­brin­gen: Pas­sen­der als zum En­de des Jah­res 2009 kann man ei­ne Ar­beit, die sich mit den recht­li­chen Grund­la­gen, der po­ten­zi­el­len Aus­ge­stal­tung so­wie den Gren­zen von An­er­ken­nungs­prämi­en und Ab­fin­dungs­ver­ein­ba­run­gen...
Aufsichtsrat vom 15.01.2010 , Heft 01 , Seite 14

Die Rech­te der Haupt­ver­samm­lung wer­den be­reits seit ge­rau­mer Zeit auf der Ba­sis ei­ner fort­ge­setz­ten höch­st­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung durch so ge­nann­te "un­ge­schrie­be­ne", al­so nicht ge­setz­lich ex­pli­zit nor­mier­te Zuständig­kei­ten ergänzt. Die­se Ent­wick­lung ist wei­test­ge­hend zu be­grüßen, trägt sie doch ei­ner nach­hal­ti­gen Ten­denz, die Rech­te der Vorstände zu­la­sten der Ak­ti­onäre zu ver­schie­ben, in­so­weit...
Aufsichtsrat vom 15.01.2010 , Heft 01 , Seite 14

Der am­bi­tio­nier­te Ver­such, das The­ma "Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce" so­wohl aus rechts­wis­sen­schaft­li­cher als auch aus be­triebs­wirt­schaft­li­cher Sicht ver­glei­chend ge­genüber­zu­stel­len, geht mit der vor­lie­gen­den Neu­auf­la­ge in die zwei­te Run­de. Mit ei­nem be­acht­li­chen Zu­wachs von rund 150 Sei­ten ha­ben es sich die drei Her­aus­ge­ber er­neut zur Auf­ga­be ge­stellt, die ak­tu­el­le Dis­kus­si­on zu die­sem na­tio­nal wie in­ter­na­tio­nal...
Aufsichtsrat vom 15.12.2009 , Heft 12 , Seite 182

In den zurück­lie­gen­den 30 Jah­ren seit 1978 hat es das "Hand­buch für die Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter im Auf­sichts­rat" auf neun Auf­la­gen ge­bracht und da­bei ei­ne klar nach­voll­zieh­ba­re Wand­lung von ei­nem pra­xis­be­zo­ge­nen Rat­ge­ber zu ei­nem ve­ri­ta­blen und im zwei­fa­chen Sin­ne des Wor­tes ge­wich­ti­gen Nach­schla­ge­werk voll­zo­gen (zur Vor­auf­la­ge s. "Der Auf­sichts­rat" 2007, S. 134). Als Her­aus­ge­ber wie Au­to­ren zeich­nen...
Aufsichtsrat vom 15.12.2009 , Heft 12 , Seite 182

Das vor fünf Jah­ren erst­mals von den Her­aus­ge­bern Müller/Rödder vor­ge­leg­te AG-Hand­buch liegt nun in zwei­ter vollständig ak­tua­li­sier­ter Auf­la­ge vor (zur Vor­auf­la­ge s. "Der Auf­sichts­rat" 02/2004, S. 15). Die Her­aus­ge­ber selbst spre­chen in ih­rem Vor­wort von seit­her "dra­ma­tisch geänder­ten ge­sell­schafts- und steu­er­recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen für die AG". Der Ab­schnitt zum AG-Auf­sichts­rat ver­blieb...
Aufsichtsrat vom 15.12.2009 , Heft 12 , Seite 182

Qua­li­fi­ka­ti­ons­ar­bei­ten, wie sie rechts­wis­sen­schaft­li­che Dis­ser­ta­ti­ons­schrif­ten dar­stel­len, sind nur sel­ten ge­eig­net, zu ei­nem ak­tu­el­len The­ma ei­nen schnel­len Über­blick und Ein­stieg in die gewähl­te The­ma­tik zu be­kom­men. Manch­mal wird der er­schwer­te Zu­gang dem In­ter­es­sier­ten durch ei­ne be­son­ders sorgfältig auf­be­rei­te­te Pro­blem­stel­lung und nach­hal­ti­ge In­for­ma­ti­on be­lohnt. So verhält es sich auch mit der...
Aufsichtsrat vom 15.11.2009 , Heft 11 , Seite 166

Die verdienstvolle Dissertationsschrift der "Der Aufsichtsrat"-Autorin S. Beckmann ("Der Aufsichtsrat" 2008, S. 174 ff., Sonderausgabe 01/2009, S. 3 ff.) bietet alle Details zu der von ihr durchgeführten wissenschaftlichen Untersuchung des aktuellen Stands der Informationsversorgung des Aufsichtsrats. Darüber hinaus aber bettet die Autorin diese wichtigen empirischen Erkenntnisse in einen konsistenten...
Aufsichtsrat vom 15.11.2009 , Heft 11 , Seite 166

Die wirtschaftswissenschaftliche Analyse von Brühl ist der Darstellung und insbesondere dem Vergleich von Corporate Governance-Systemen, also alternativen Führungs- und Überwachungsmodellen, gewidmet. Dieser Vergleich hat durch die Wahlmöglichkeit der Corporate Governance- Systeme im Rahmen der Europäischen Aktiengesellschaft (SE) einen ersten Ansatzpunkt bekommen, innerhalb eines Wirtschaftssystems...
Aufsichtsrat vom 15.11.2009 , Heft 11 , Seite 166

Nach (einleitender) Einschätzung der Juristin Schlimm hat der Gesetzgeber der Fortentwicklung des "Geschäftsleiterermessens" durch dessen Kodifikation in § 93 Abs. 1 Satz 2 AktG "zu einem (vorläufigen) Höhepunkt verholfen (S. 29). Allerdings bringt die engagierte Autorin ihre inhaltliche Kritik an dieser rasanten Entwicklung ebenfalls sehr pointiert zum Ausdruck, wenn sie davon spricht, dass...
Aufsichtsrat vom 15.10.2009 , Heft 10 , Seite 150

"Die höheren Anforderungen an die Corporate Governance treffen alle Organe des Unternehmens, insbesondere aber den Vorstand und den Aufsichtsrat" (S. V). Den erheblich gestiegenen Ansprüchen ist mit einem koordinierten Vorgehen von Controlling, Interner Revision und Compliance aktiv zu begegnen, so die zentrale "Message". Insgesamt 17 Autoren aus Wissenschaft und Praxis versuchen, die so formulierten...
Aufsichtsrat vom 15.10.2009 , Heft 10 , Seite 150

Eine spät entdeckte, aber gewichtige Fundsache liegt der "Der Aufsichtsrat"-Redaktion mit dem zweibändigen Werk "Aktienrecht im Wandel" vor: Auf exakt 2.441 Seiten handeln 46 Spitzenexperten und "Nachwuchsstars" des deutschen Aktienrechts das Thema ab. Der äußere Anlass war nach den einleitenden Ausführungen der Herausgeber Bayer/ Habersack das zweihundertjährige Jubiläum des Aktienrechts, dessen...
Aufsichtsrat vom 15.10.2009 , Heft 10 , Seite 150

Die Herausgeber Bayer/Habersack haben für die Gliederung von Band II einen funktional strukturierenden Aufbau gewählt: Grundlagen, Gründung, Organisationsverfassung, Finanzverfassung und Strukturänderungen lauten hier die Hauptabschnitte; abschließend werden die Besonderheiten der KGaA sowie der Besteuerung der AG aufgezeigt. Dem "Der Aufsichtsrat"-Leser fällt hier die Orientierung leichter:...
Aufsichtsrat vom 15.09.2009 , Heft 09 , Seite 134

"Die aktienrechtliche Sonderprüfung (ist) ? wohl (die) schärfste Waffe von Aktionärsminderheiten" (S. V). Mit dieser Feststellung leitet ein renommierter Wirtschaftsprüfer in die von L. Kirschner vorgelegte rechtswissenschaftliche Dissertationsschrift zum Thema Sonderprüfung ein. Der Sonderprüfung, durch die Hauptversammlung veranlasst oder gerichtlich angeordnet, kommt insbesondere dann eine wachsende...
Aufsichtsrat vom 15.09.2009 , Heft 09 , Seite 134

Auch wenn die Formulierung nicht geglückt ist, dass "Corporate Compliance (CC) ... heute in aller Munde" sei (S. 53), ahnt man, was die 19 Autoren - überwiegend aus der Rechtsberatungspraxis - mit ihrem Praxishandbuch zu erreichen versuchen: einen komprimierten Überblick ("Grundlagen, Checklisten, Implementierung") zum Topthema Corporate Compliance. Den schwammigen Begriff versucht der Jurist A. Jäger...
Aufsichtsrat vom 15.09.2009 , Heft 09 , Seite 134

Der Herausgeber D. Hexel, DGBVorstandsmitglied und "Der Aufsichtsrat"- Autor, legt einen Sammelband zum aktuellen Stand der betrieblichen und unternehmerischen Mitbestimmung in Deutschland und Europa vor, der nach der Auffassung der gewerkschaftlich engagierten 25 Autoren eine Erfolgsbilanz dokumentiert. Konsequent sprechen sie daher von einem "winning system". Die Analysen aus der Perspektive...
Aufsichtsrat vom 15.07.2009 , Heft 07-08 , Seite 118

Nach rund eineinhalb Jahrzehnten legen der "Der Aufsichtsrat"-Mitherausgeber R. Th ümmel sowie der -Au tor R. X. Ruter ihren praxisorientierten Leitfaden zu "Beiräten in mittelständischen Familienunternehmen" als 2. Auflage in kompakter und sehr in formativer Form vor. In zehn Abschnitte gegliedert gibt die Abhandlung zunächst Auskunft über die Struktur des ange sprochenen Mittelstands, die Ausgleichsfunktion...
Aufsichtsrat vom 15.07.2009 , Heft 07-08 , Seite 118

Die aktuelle Diskussion über eine an gemessene und gesellschaftlich verantwortbare Vergütung von Vorstandsmitgliedern erfährt durch das österreichische Expertenteam v. Eck ardstein/Konlechner eine weitere wissenschaftliche Fundierung. Im Auft rag der Hans-Böckler-Stift ung, Abteilung Mitbestimmungsförderung, haben die Autoren untersucht, welche Ausrichtung die derzeit gewährten variablen Elemente...
Aufsichtsrat vom 15.07.2009 , Heft 07-08 , Seite 118

Mit seiner betriebswirtschaftlichen Dissertations schrift greift Kreuzgrabe die Diskussion über die ange mes sene Infor mationsversorgung des Aufsichtsrats auf. Weiterführend möch te er Vorschläge für Zusatzinformationen über die wirtschaftliche Lage im Rahmen der Unternehmensüberwachung herausarbeiten und somit ein "dynamisches Informations- und Kommunikationssystem" entwickeln. Dem Charakter...
Aufsichtsrat vom 15.06.2009 , Heft 06 , Seite 94

Die seit 2004 in der ganzen Europäischen Union mögliche Rechtsform der Europäischen Aktiengesellschaft (SE) bringt für Deutschland die Besonderheit, dass ihre Unternehmensverfassung nach dem angelsächsischen Vorbild alternativ auch als Board ausgestaltet sein kann. In einer solchen "monistischen" Struktur sind alle geschäftsführenden und nichtgeschäftsführenden Verwaltungsratsmitglieder gemeinsam...
Aufsichtsrat vom 15.06.2009 , Heft 06 , Seite 94

In der Fülle von Veröffentlichungen zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) ein "Fundstück" auszumachen, ist jedes Fachrezensenten Mühe wert: Einmal mehr scheint es gelungen! Die Master-Thesis, also eine Studiums-Abschlussarbeit, des Absolventen C. Grell ist eine lesenswerte, ja spannende Lektüre zu der nicht nur akademisch interessanten Frage nach dem Einklang der DCGKEmpfehlungen mit...
Aufsichtsrat vom 15.06.2009 , Heft 06 , Seite 94

Der schon viel bemühten "Duplizität der Fälle" ist es wohl zu danken, dass eine zweite Untersuchung zur wirtschaftsethischen Fundierung ausgewählter Standards zur Unternehmensführung vorliegt: Die renommierten Schweizer Ethikforscher Thielemann und Ulrich haben sich die Aufgabe gestellt, jeweils sechs internationale Regelungsansätze zur Corporate Governance sowie zur Corporate Social Responsibility...
Aufsichtsrat vom 15.05.2009 , Heft 05 , Seite 78

Der noch wenig untersuchten Praxis so genannter "Familienrepräsentanzen", also freiwillig eingerichteter Gesellschafterausschüsse oder -gremien, gilt das Interesse dieser empirisch fundierten Untersuchung. Der "Der Aufsichtsrat"-Autor bringt mit seiner rechtswissenschaftlichen Dissertationsschrift erstmals für deutsche Gesellschaften Licht ins Dunkel dieser bislang eher stiefmütterlich behandelten...
Aufsichtsrat vom 15.05.2009 , Heft 05 , Seite 78

Das Wagnis, 2005 einen Kommentar für die "börsennotierte AG" herauszugeben (s. "Der Aufsichtsrat" 11/2005, S. 15), hat sich offensichtlich für Herausgeber, Autoren und Verlag gelohnt: Nunmehr liegt in etwas geringerem Umfang (- 194 Seiten) zum gleichgebliebenen Preis die neu bearbeitete Auflage vor. Aufbau, Konzeption und die einbezogenen Praxisvertreter als Kommentatoren sind weitgehend unverändert...
Aufsichtsrat vom 15.05.2009 , Heft 05 , Seite 78

Die rechtswissenschaftliche Dissertationsschrift ist einem Spezialthema zwischen Aktien- und Vereinsrecht gewidmet. Der Autor unterzieht den wirtschaftlich tätigen Idealverein sowie die Genossenschaft einer eingehenden Untersuchung bezüglich der Notwendigkeit, Ausgestaltung und Organisation einer Pflichtprüfung. Er spricht der Genossenschaft - im Abgleich mit der AG - einen eher schwachen Aufsichtsrat...
Aufsichtsrat vom 15.04.2009 , Heft 04 , Seite 62

Das "Handbuch des Aktienrechts" - der "Henn" - wurde 30 Jahre nach seinem ersten Erscheinen nunmehr in andere, aber ebenfalls bewährte Hände gelegt und vollständig überarbeitet, erweitert und selbstverständlich gründlich aktualisiert. Die neuen Herausgeber Frodermann und Jannott, bereits als SE-Kommentatoren ein Erfolgs-Team (s. "Der Aufsichtsrat" 10/2005, S. 15) haben neue Kapitel zur Finanzierung...
Aufsichtsrat vom 15.04.2009 , Heft 04 , Seite 62

Die Unabhängigkeit ist eine der beiden herausragenden neuen aktienrechtlichen Anforderungen an den "financial expert" (s. S. 58 in diesem Heft). Aus den USA importiert, hat sich die EU-Kommission bereits 2002 intensiv mit einem Anforderungskatalog einer entsprechenden Unabhängigkeit von Organmitgliedern befasst. Diese Vorschläge, eng an die Board-Praxis der USA angelehnt, tragen aber den faktischen...
Aufsichtsrat vom 15.04.2009 , Heft 04 , Seite 62

Die Einrichtung eines Prüfungsausschusses wird durch die Umsetzung der EU-Richtlinie durch das BilMoG 2009 angeregt; das AktG erlaubt alternativ die Übertragung der detaillierten und m.E. auch erweiterten Aufgaben auf das Aufsichtsratsplenum. In jedem Fall aber muss ein "financial expert" (s. S. 58 in diesem Heft) benannt, gewählt und eingesetzt werden. Die rechtwissenschaftliche Dissertationsschrift...
Aktuelle Sonderausgabe
Informationsrechte und -pflichten von Aufsichtsräten und Beiräten Ei­ne aus­rei­chen­de In­for­ma­ti­ons­ver­sor­gung stellt - ne­ben an­ge­mes­se­ner Qua­li­fi­ka­ti­on und Zeit - ei­ne der we­sent­li­chen Grund­la­ge der Ar­beit al­ler Auf­sichts­rats­mit­glie­der dar. Erst ei­ne adäqua­te In­for­ma­ti­ons­ba­sis ver­setzt sie über­haupt in die La­ge, ih­ren Über­wa­chungs­pflich­ten sach­ge­recht nach­kom­men zu kön­nen. Mit sei­nem Be­richt an die Haupt­ver­samm­lung legt der Auf­sichts­rat wie­der­um Re­chen­schaft über sei­ne Über­wa­chungs­tätig­keit im ab­ge­lau­fe­nen Ge­schäfts­jahr.Vor dem Hin­ter­grund ih­rer großen Be­deu­tung im Rah­men ei­ner funk­tio­nie­ren­den Un­ter­neh­mensüber­wa­chung wid­men wir der In­for­ma­ti­on und Be­richt­er­stat­tung des Auf­sichts­rats mit der ak­tu­el­len Son­der­aus­ga­be von „Der Auf­sichts­rat“ ein kom­plet­tes Heft.
Aktuelle Studien
Aktuelle Studien zur Vergütung von Vorstands- und Aufsichtsratsorganen Vergütung deutscher Vorstandsorgane 2009 Die Dis­kus­si­on um Mil­lio­nen­gehäl­ter von Vor­stän­den, de­ren Un­ter­neh­men durch die Wirt­schafts­kri­se in Schief­la­ge ge­ra­ten sind, bleibt trotz ver­bes­ser­ter kon­junk­tu­rel­ler Aus­sich­ten ak­tu­ell. Die zum Teil öf­fent­lich auf­ge­heiz­te Dis­kus­si­on um die Vor­stands­be­zü­ge über­deckt al­ler­dings die Tat­sa­che, dass ex­tre­me Vor­stands­be­zü­ge in Un­ter­neh­men des deut­schen Pri­me Stan­dards eher die Aus­nah­me sind.

Vergütung deutscher Aufsichtsratsorgane 2009 Die Stu­die stellt mit durch­schnitt­lich 330 ana­ly­sier­ten Un­ter­neh­men des Pri­me Stand­ards für die Jah­re 2005 bis 2008 ei­ne der bis­her um­fang­reich­sten Stu­di­en zum The­ma Auf­sichts­rats­ver­gütung in Deutsch­land dar. Im Fo­kus ste­hen er­folgs­un­ab­hän­gi­ge und –ori­en­tier­te Ver­gütungs­kom­po­nen­ten, Sit­zungs­gel­der und son­sti­ge Zah­lun­gen.