Aktuelles Heft

BüCHER
Schröder, Die Selbst­be­frei­ung von der Ad-hoc-Pu­bli­zitäts­pflicht nach § 15 Ab­satz 3 WpHG: In ei­ner wei­te­ren rechts­wis­sen­schaft­li­chen Dis­ser­ta­ti­ons­schrift aus dem Jahr 2009 wer­den zunächst die ein­zel­nen Merk­ma­le der Ad-hoc-Pu­bli­zitäts­pflicht erörtert und in den Kon­text von § 15 WpHG und wei­te­rer Veröffent­li­chungs­pflich­ten börsen­no­tier­ter Ge­sell­schaf­ten ge­stellt. Mit der "Selbst­be­frei­ung" nach § 15 Abs....
Aufsichtsrat vom 15.06.2013 , Heft 06 , Seite 98    
BüCHER
Keßler, Straf­recht­li­che Aspek­te von Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce: Das The­ma zu be­ar­bei­ten, war überfällig: Keßler wid­met sei­ne ju­ris­ti­sche Dis­ser­ta­ti­ons­schrift den straf­recht­li­chen Aspek­ten rund um die ak­tu­el­le Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce- Dis­kus­si­on: Im Mit­tel­punkt steht da­bei die al­lein ge­setz­lich ge­re­gel­te Erklärungs­pflicht nach § 161 Ak­tG, aber mehr als nur im Hin­ter­grund geht es um po­ten­zi­el­le straf­recht­li­che...
Aufsichtsrat vom 15.06.2013 , Heft 06 , Seite 98    
BüCHER
Bräunig, Un­treue in der Wirt­schaft - Ei­ne funk­tio­na­le In­ter­pre­ta­ti­on des Un­treu­e­straf­rechts: Der straf­recht­li­che Tat­be­stand der Un­treue (§ 266 StGB) ist seit dem "Man­nes­mann-Ver­fah­ren" im Jahr 2004 im Be­wusst­sein der Or­gan­mit­glie­der deut­scher Ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten ver­an­kert. Das Un­treu­e­straf­recht erfährt seit­her, so die Hy­po­the­se des Ju­ris­ten Bräunig, "ge­ra­de des­halb ei­ne Ex­ten­si­ons­ten­denz ?, weil das dog­ma­ti­sche Verhält­nis zur öko­no­mi­schen Rea­lität und Kom­ple­xität nicht hin­rei­chend ab­ge­stimmt ?
Aufsichtsrat vom 15.06.2013 , Heft 06 , Seite 98    
Corporate Governance
Kodex Report 2010: Die Ak­zep­tanz der Emp­feh­lun­gen und An­re­gun­gen des Deut­schen Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce Ko­dex Das Ber­lin Cen­ter of Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce hat zum ach­ten Mal die Ak­zep­tanz des Deut­schen Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce Ko­dex em­pi­risch un­ter­sucht. Der Ko­dex Re­port 2010, der in Heft 16/2010 von DER BETRIEB er­schie­nen ist, do­ku­men­tiert, in­wie­weit die an der Frank­fur­ter Wert­pa­pier­bör­se no­tier­ten Ge­sell­schaf­ten die ins­ge­samt 82 Emp­feh­lun­gen und 16 An­re­gun­gen der ak­tu­el­len Ko­dex­fas­sung an­wen­den. Be­son­de­re Be­ach­tung er­fah­ren da­bei die Be­stim­mun­gen, die mit der letz­ten Re­vi­si­on des Ko­dex im Ju­ni 2009 neu auf­ge­nom­men wor­den sind. Darüber hin­aus wird ex­em­pla­risch auf die Art der Um­set­zung aus­ge­wähl­ter Ko­dex­re­ge­lun­gen ein­ge­gan­gen.
Aktuelle Studien
Aktuelle Studien zur Vergütung von Vorstands- und Aufsichtsratsorganen Vergütung deutscher Vorstandsorgane 2012 Die Stu­die un­ter­sucht die Ver­gü­tung von Vor­stands­or­ga­nen der im Pri­me Stan­dard der Deut­sche Bör­se AG ge­lis­te­ten Un­ter­neh­men für den Zei­t­raum 2005 bis 2011. Im Fo­kus der Ana­ly­se ste­hen die bei­den grund­sätz­li­chen Gestal­tungs­di­men­sio­nen der Vor­stands­ver­gü­tung: Struk­tur und Höhe der ge­währ­ten Be­zü­ge. Durch die er­höh­ten Of­fen­le­gungs­pflich­ten konn­ten er­folgs­un­ab­hän­gi­ge und er­folgs­ori­en­tier­te Ver­gü­tungs­kom­po­nen­ten um­fas­send er­fasst und de­tail­liert ana­ly­siert wer­den.
Berück­sich­ti­gung fin­den u.a. fi­xe Be­stand­tei­le, jähr­li­che Bar­ver­gü­tun­gen so­wie ak­ti­en­kur­s­ori­en­tier­te Ver­gü­tungs­for­men. Die Stu­die lie­fert Auf­sichts­rä­ten, aber auch en­ga­gier­ten In­ves­to­ren in­ter­es­san­te Im­pul­se bzgl. der Gestal­tung der Vor­stands­ver­gü­tung.

Vergütung deutscher Aufsichtsratsorgane 2012 Die Stu­die stellt mit durch­schnitt­lich mehr als 300 un­ter­such­ten Un­ter­neh­men für die Jah­re 2005 bis 2011 ei­ne der bis­her um­fang­reichs­ten Stu­di­en zum The­ma Auf­sichts­rats­ver­gü­tung in Deutsch­land dar. Sie gibt ei­nen um­fas­sen­den Über­blick über den Auf­bau be­ste­hen­der Ver­gü­tungs­sys­te­me für Auf­sichts­rä­te. Zu­sam­men mit der von den Au­to­ren bei­ge­steu­er­ten kri­ti­schen Dis­kus­si­on lie­fert sie da­mit dem Auf­sichts­rat, aber auch en­ga­gier­ten In­ves­to­ren in­ter­es­san­te Im­pul­se be­züg­lich der Gestal­tung der Auf­sichts­rats­ver­gü­tung.
Aktuelle Sonderausgabe
Ver­gü­tung von Auf­sichts­rä­ten und Vor­stän­den Die Ent­schei­dung über die Ver­gü­tung der Vor­stands­mit­glie­der stellt ei­ne zen­tra­le Auf­ga­be des Auf­sichts­rats dar. Vor dem Hin­ter­grund ei­ni­ger ge­setz­ge­be­ri­scher Ver­schär­fun­gen wird die Fra­ge der An­ge­mes­sen­heit der Vor­stands­ver­gü­tung für die Auf­sichts­rats­mit­glie­der aber im­mer mehr auch zu ei­nem per­sön­li­chen Haf­tungs­ri­si­ko. Auch die Ver­gü­tung der Auf­sichts­rä­te selbst ist im Zu­ge der er­for­der­li­chen Pro­fes­sio­na­li­sie­rung der Auf­sichts­rats­ar­beit wie­der stär­ker in die Dis­kus­si­on ge­ra­ten.

Vor die­sem Hin­ter­grund wid­men wir der Ver­gü­tung von Auf­sichts­rä­ten und Vor­stän­den mit der ak­tu­el­len Son­der­aus­ga­be von „Der Auf­sichts­rat“ ein kom­plet­tes Heft.