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Ergebnisse der 7. Panel-Befragung: Wie stark sind Aufsichtsräte an unternehmerischen Entscheidungen beteiligt?
Im Selbstverständnis von Aufsichtsratsmitgliedern deutscher Unternehmen spielt die unternehmerische Mitwirkung – und Mitverantwortung – an zentralen Unternehmensentscheidungen eine immer stärkere Rolle. Dennoch sieht sich die Mehrheit der Mandatsträger auch in Zukunft vor allem als Kontrolleure und erteilt einer Verschmelzung von operativen und kontrollierenden Funktionen, wie sie das angelsächsische Board-System kennt, eine Absage. Diese überraschend klare Position geht aus der 7. Panel-Befragung der Zeitschrift „Der Aufsichtsrat“ zum Thema „Beteiligung des Aufsichtsrats an unternehmerischen Entscheidungen“ hervor, die in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO entstanden ist.
Keine Mehrheit für das Board-System
Vor dem Hintergrund der Diskussion um ein stärkeres Engagement der deutschen Aufsichtsräte und einer sich verstärkenden Haftungslage beleuchtet die Panel-Befragung eingehend die Erfahrungen in deutschen Aufsichtsratsgremien. Dabei konnte sie sich auf eine gegenüber früheren Panel-Befragungen vergrößerte Interview-Basis stützen. Die Ergebnisse, die in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Der Aufsichtsrat“ (Erscheinungstermin: 14. Mai 2010) veröffentlicht werden, basieren auf Interviews mit 50 Aufsichtsratsmitgliedern. Aufgrund der Mehrfachmandate vieler Teilnehmer repräsentieren die Ergebnisse die Erfahrung aus 207 Gesellschaften.
Überraschend deutlich fällt die Ablehnung des angelsächsischen Board-Systems aus. Auf die Frage „Sehen Sie im Board-Modell eine Lösung, die Verantwortlichkeiten zusammenzuführen und im Interesse der gemeinsamen Verpflichtung auf das Unternehmensziel effizienter umzusetzen?“ antwortete eine Mehrheit mit „Nein“. Die 32 Board-Gegner (64 %) bewerteten in ihren 40 zum Teil sehr unterschiedlichen Einlassungen das duale System, und damit die Trennung von operativer und kontrollierender Funktion, als effizienter und besser.
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Lehrgang für Aufsichtsräte Der professionelle Aufsichtsrat:
Lehrgang für Aufsichtsräte in fünf Modulen
Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat sich ausdrücklich für eine Professionalisierung und Weiterbildung von Aufsichtsräten ausgesprochen. Es wird fundiertes Fachwissen in den Bereichen Recht, Rechnungslegung, Risikomanagement und Controlling vorausgesetzt. Dies nehmen wir zum Anlass, Ihnen einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Lehrgang anzubieten, der in fünf Module aufgeteilt ist. Alle fünf Module können unabhängig voneinander einzeln gebucht werden. Abonnenten der Zeitschrift "Der Aufsichtsrat" erhalten 10% Rabatt.
Aktuelle Sonderausgabe Innere Organisation von Aufsichtsräten und Beiräten
Eine zielgerichtete Organisation seiner Tätigkeit ist für jeden Aufsichtsrat eine unabdingbare Voraussetzung, um seiner immer anspruchsvolleren Überwachungsaufgabe gerecht werden zu können. Durch das Inkrafttreten des BilMoG haben sich die Vorgaben, die der Aufsichtsrat hierbei beachten muss, weiter erhöht. Die Frage nach der Einrichtung eines Prüfungsausschusses und das Vorhandensein eines sog. „Financial Expert“ im Aufsichtsrat sind nur zwei Themenfelder, die in diesem Zusammenhang zu nennen sind. Vor diesem Hintergrund widmen wir der inneren Organisation von Aufsichtsräten und Beiräten mit der aktuellen Sonderausgabe von „Der Aufsichtsrat“ ein komplettes Heft.
Corporate Governance Kodex Report 2010:
Die Akzeptanz der Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex
Das Berlin Center of Corporate Governance hat zum achten Mal die Akzeptanz des Deutschen Corporate Governance Kodex empirisch untersucht. Der Kodex Report 2010, der in Heft 16/2010
von DER BETRIEB erschienen ist, dokumentiert, inwieweit die an der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Gesellschaften die insgesamt 82 Empfehlungen und 16 Anregungen der aktuellen Kodexfassung anwenden. Besondere Beachtung erfahren dabei die Bestimmungen, die mit der letzten Revision des Kodex im Juni 2009 neu aufgenommen worden sind. Darüber hinaus wird exemplarisch auf die Art der Umsetzung ausgewählter Kodexregelungen eingegangen.
Aktuelle Studien Aktuelle Studien zur Vergütung
von Vorstands- und Aufsichtsratsorganen
Vergütung deutscher Vorstandsorgane 2009
Die Diskussion um Millionengehälter von Vorständen, deren Unternehmen durch die Wirtschaftskrise in Schieflage geraten sind, bleibt trotz verbesserter konjunktureller Aussichten aktuell. Die zum Teil öffentlich aufgeheizte Diskussion um die Vorstandsbezüge überdeckt allerdings die Tatsache, dass extreme Vorstandsbezüge in Unternehmen des deutschen Prime Standards eher die Ausnahme sind.
Vergütung deutscher Aufsichtsratsorgane 2009
Die Studie stellt mit durchschnittlich 330 analysierten Unternehmen des Prime Standards für die Jahre 2005 bis 2008 eine der bisher umfangreichsten Studien zum Thema Aufsichtsratsvergütung in Deutschland dar. Im Fokus stehen erfolgsunabhängige und –orientierte Vergütungskomponenten, Sitzungsgelder und sonstige Zahlungen.
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