Heft-Nachrichten

Analyse der Aufsichtsratspraxis in Europa

Politische und ökonomische Unwägbarkeiten sowie disruptive Marktveränderungen stellen europäische Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen. Die Aufgabe, ihre Unternehmen durch unsicheres Fahrwasser zu steuern, wiegt für Aufsichtsgremien dadurch immer schwerer. Die Beratungsgesellschaft Spencer Stuart hat nun eigenen Angaben zufolge europaweit anonym im Rahmen von Suchmandaten und Effizienzprüfungen analysiert, welche Faktoren heute und morgen entscheidend für eine erfolgreiche Arbeit von Aufsichtsgremien,

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Vorstandsvergütung im DAX 2016

Parallel zu einem Rekord-Gewinnanstieg bei den deutschen DAX-Unternehmen haben sich die Vergütungen der Vorstandsvorsitzenden dieser Unternehmen der Analyse „hkp/// group Geschäftsberichtsauswertung Vorstandsvergütung DAX 2016“ zufolge deutlich erhöht. Die Untersuchung basiert Unternehmensangaben zufolge auf den öffentlichen Angaben der 30 im DAX notierten Unternehmen zur Vorstandsvergütung. Die Analyse beziehe alle Vergütungselemente einschließlich Altersversorgung und Nebenleistungen ein und stütze

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Studie: Aufsichtsratsvergütung und -besetzung 2016 im europäischen Vergleich

Die feste Vergütung deutscher Aufsichtsratsvorsitzender ist der jährlichen Untersuchung von Vergütung und Zusammensetzung europäischer Aufsichtsräte der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry Hay Group zufolge im vergangenen Jahr um rund 5% auf 197.500 € gestiegen. Einfache Mitglieder des Aufsichtsrats hätten unverändert gegenüber dem Vorjahr 90.000 € erhalten. Deutschland liege damit bei den Vorsitzenden im europäischen Vergleich unverändert auf dem sechsten Platz, bei den Mitgliedern teile

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Digitalisierungskompetenz bei Vorständen immer wichtiger

Deutschlands Konzerne setzen einer Analyse der Personal- und Managementberatung Kienbaum zufolge, für welche die bis Mitte Dezember 2016 bekannten personellen Wechsel in den DAX160-Vorständen untersucht wurden, bei ihren jüngsten Personalentscheidungen vermehrt auf digital versierte Vorstände: Von den zum Jahreswechsel neu berufenen Vorständen habe knapp die Hälfte in der digitalen Wirtschaft gearbeitet, während nur einer von drei Vorständen mit aktueller Vertragsverlängerung Berufserfahrung im Digitalumfeld

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SPD will Managergehälter begrenzen

Die SPD-Bundestagsfraktion hat am 22.02.2017 einen Gesetzentwurf zur Begrenzung von Managergehältern und Boni vorgelegt. Darin schlägt sie u.a. vor, die steuerliche Absetzbarkeit von Vorstandsbezügen in Aktiengesellschaften auf 500.000 € pro Jahr zu begrenzen. Die Kriterien, unter denen Vorstandsbezüge durch den Aufsichtsrat herabgesetzt oder zurückgefordert werden können, sollen verbindlicher ausgestaltet werden („muss“ statt „soll“). Im Fall einer Schlechtleistung oder regelwidrigen Verhaltens

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Kodexänderungen 2017 beschlossen

Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat am 07.02.2017 Kodexänderungen beschlossen. Die neuen Regelungen gelten ab ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger. Die Kodexkommission habe sich in ihrer abschließenden Beratung intensiv mit den Argumenten der rund 80 Stellungnahmen von Kodexanwendern, Wissenschaftlern und Beratern aus dem In- und Ausland auseinandergesetzt. Folgende Kodexänderungen wurden u.a. beschlossen: Wie bereits im Konsultationsverfahren angekündigt, wurde

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Europäische Studie: Deutsche Manager gehören zu den Top-Verdienern

Europäische CEO verdienen 3,6 Mio. € im Median, ordentliche Vorstände kommen auf 1,6 Mio. €. Bestverdiener sind die Schweizer: Das Top-Management verdient dort 172% des europäischen Medians, gefolgt vom Vereinigten Königreich (150%) und Deutschland (109%). Deutsche Vorstandschefs kommen damit auf ein Gehalt von 3,9 Mio.€ (Median), Mitglieder eines deutschen Vorstands liegen bei 1,7 Mio. €. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr liegt bei 1,3%. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung europäischer

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IDW-Positionspapier zu Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers

Im Rahmen der Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers müssen sich der Aufsichtsrat bzw. der Prüfungsausschuss auch mit der Erbringung von Nichtprüfungsleistungen durch den Abschlussprüfer auseinandersetzen. Hierbei sind durch die EU-Regulierung der Abschlussprüfung zahlreiche Neuerungen zu beachten. Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers, die außerhalb der sog. Blacklist des Art. 5 EU-VO liegen und damit erlaubt sind, bedürfen der Billigung des Prüfungsausschusses. Zudem sind die

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