Heft-Nachrichten

Vergütung im Mittelstand hinkt hinterher

Einer aktuellen Studie der Personal- und Managementberatung Kienbaum zufolge spiegeln die Bezüge der Mandatsträger derzeit die gestiegenen Anforderungen an die Aufsichtsratstätigkeit noch nicht ausreichend wider. Das gelte besonders für die vielen mittelständisch geprägten Unternehmen. Zwar sei die Vergütung von Aufsichtsräten in diesen Unternehmen in Deutschland im vergangenen Jahr um durchschnittlich 5,9% erneut gestiegen (2016: +5,7%), betrachte man aber den gegenüber Ausreißern robusteren Median,

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Studie: Wem gehört der DAX

Einer aktuellen Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zur Aktionärsstruktur der im DAX gelisteten Unternehmen zufolge haben ausländische Investoren ihr Engagement bei DAX-Konzernen im vergangenen Jahr gesteigert: Zum Jahresende 2017 hätten sie durchschnittlich 53,7% der Aktien gehalten – ein Jahr zuvor habe der Anteil bei 52,4% gelegen. Deutsche Aktionäre spielten eine immer kleinere Rolle: Sie hätten zum Jahresende 35,8% der Anteile (Vorjahr: 37,7%) gehalten, 10,5% der Aktien hätten

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Frauenanteil in den Aufsichtsräten steigt

Dem aktuellen Women-on-Board-Index der Initiative FidAR mit Stand 14.01.2018 zufolge kann die Einführung der Frauenquote vor drei Jahren als Erfolg verbucht werden: Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der 186 im DAX, MDAX, SDAX und TecDAX sowie im Regulierten Markt notierten, voll mitbestimmten Unternehmen sei seit 2015 um 6,1 Prozentpunkte auf 28,1% gestiegen. Bei den aktuell 104 der festen Quote unterliegenden Unternehmen sei der Wert sogar um 9 Prozentpunkte auf durchschnittlich 30,9% geklettert.

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CSR-Berichtspflicht: Viele Unternehmen müssen nachlegen

Ab diesem Jahr sind bestimmte große kapitalmarktorientierte Unternehmen sowie große Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen verpflichtet, darüber zu informieren, welchen Beitrag sie etwa zu Umwelt- und Klimaschutz leisten oder wie sie die Achtung der Menschenrechte entlang ihrer Liefer- und Wertschöpfungsketten sicherstellen. Unter das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz bzw. die CSR-Berichtspflicht, die diese und weitere Informationspflichten vorsieht, fallen voraussichtlich 522 große Unternehmen

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Investor Activism: Deutsche Konzerne nicht ausreichend geschützt

Immer mehr Unternehmen in Deutschland sind aktivistischen Investoren und möglichen Attacken von Leerverkäufern ausgesetzt. Weil der überwiegende Teil deutscher Unternehmen unzureichend darauf vorbereitet ist, haben Aktivisten zunehmend leichtes Spiel, ihren Einfluss geltend zu machen. Das ist das Ergebnis der Studie „Investor Activism“ des Bundesverbands der Unternehmensjuristen e.V. (BUJ) gemeinsam mit Corporate Legal Insights (CLI) und der Wirtschaftskanzlei CMS. Bereits jedes dritte befragte Unternehmen

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Studie: Anzahl der Aufsichtsratsposten von DAX-Vorstandsmitgliedern stark gesunken

Die Anzahl der Aufsichtsratsmandate, die ein DAX-Vorstandsmitglied neben seiner Vorstandstätigkeit ausübt, ist einer aktuellen Untersuchung der Personalberatung Odgers Berndtson zufolge in den letzten zwölf Jahren deutlich gesunken. Habe ein Vorstandsmitglied im DAX im Jahr 2005 noch durchschnittlich fünf Aufsichtsratsmandate – konzernintern oder -extern – neben seiner Vorstandsaufgabe ausgeübt, seien es nach vier bzw. drei Mandaten in den Jahren 2009 bzw. 2013 aktuell nur noch zwei parallele Mandate.

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Studie: Höhere Bezüge und Trend zur Vereinfachung der Vergütungssysteme

Die Gehälter der Vorstände in deutschen Unternehmen steigen einer aktuellen Studie der Personal- und Managementberatung Kienbaum zufolge, die nach Unternehmensangaben unter rund 3.500 Vorstandsmitgliedern aus mehr als 1.100 Unternehmen in Deutschland durchgeführt wurde, in diesem Jahr im Schnitt um 3,5%. Damit erhalte ein deutscher Vorstand zwar durchschnittlich 451.000 € im Jahr, jedoch seien die Vorstandssaläre in 70% aller untersuchten Unternehmen geringer als diese Durchschnittssumme pro Kopf.

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„CEO-Fraud“ wird zum Massendelikt

Die „CEO-Fraud“ genannte Betrugsmasche, bei der Mitarbeiter großer Firmen dazu gebracht werden, erhebliche Geldbeträge auf ausländische Konten zu überweisen, entwickelt sich zum Massendelikt. Das zeigt die neunte Studie „Wirtschaftskriminalität“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, eine Befragung unter 500 deutschen Unternehmen. So hätten 40% der befragten Firmen berichtet, sie seien innerhalb der vergangenen 24 Monate zumindest einmal zum Ziel einer „CEO-Fraud“-Attacke geworden,

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