Heft-Nachrichten

SPD will Managergehälter begrenzen

Die SPD-Bundestagsfraktion hat am 22.02.2017 einen Gesetzentwurf zur Begrenzung von Managergehältern und Boni vorgelegt. Darin schlägt sie u.a. vor, die steuerliche Absetzbarkeit von Vorstandsbezügen in Aktiengesellschaften auf 500.000 € pro Jahr zu begrenzen. Die Kriterien, unter denen Vorstandsbezüge durch den Aufsichtsrat herabgesetzt oder zurückgefordert werden können, sollen verbindlicher ausgestaltet werden („muss“ statt „soll“). Im Fall einer Schlechtleistung oder regelwidrigen Verhaltens

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Kodexänderungen 2017 beschlossen

Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat am 07.02.2017 Kodexänderungen beschlossen. Die neuen Regelungen gelten ab ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger. Die Kodexkommission habe sich in ihrer abschließenden Beratung intensiv mit den Argumenten der rund 80 Stellungnahmen von Kodexanwendern, Wissenschaftlern und Beratern aus dem In- und Ausland auseinandergesetzt. Folgende Kodexänderungen wurden u.a. beschlossen: Wie bereits im Konsultationsverfahren angekündigt, wurde

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Digitalisierungskompetenz bei Vorständen immer wichtiger

Deutschlands Konzerne setzen einer Analyse der Personal- und Managementberatung Kienbaum zufolge, für welche die bis Mitte Dezember 2016 bekannten personellen Wechsel in den DAX160-Vorständen untersucht wurden, bei ihren jüngsten Personalentscheidungen vermehrt auf digital versierte Vorstände: Von den zum Jahreswechsel neu berufenen Vorständen habe knapp die Hälfte in der digitalen Wirtschaft gearbeitet, während nur einer von drei Vorständen mit aktueller Vertragsverlängerung Berufserfahrung im Digitalumfeld

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IDW-Positionspapier zu Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers

Im Rahmen der Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers müssen sich der Aufsichtsrat bzw. der Prüfungsausschuss auch mit der Erbringung von Nichtprüfungsleistungen durch den Abschlussprüfer auseinandersetzen. Hierbei sind durch die EU-Regulierung der Abschlussprüfung zahlreiche Neuerungen zu beachten. Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers, die außerhalb der sog. Blacklist des Art. 5 EU-VO liegen und damit erlaubt sind, bedürfen der Billigung des Prüfungsausschusses. Zudem sind die

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Mitbestimmung im Aufsichtsrat: Kein Konflikt mit dem Europarecht

Ob die Unternehmensmitbestimmung gegen Europarecht verstößt, darüber entscheidet bald der Europäische Gerichtshof (EuGH). Ein neues Rechtsgutachten hält einer Meldung der Hans-Böckler-Stiftung zufolge die Argumente des Klägers für wenig stichhaltig. Die deutsche Mitbestimmung könne nicht durch europäisches Recht ausgehebelt werden. Zu diesem Ergebnis komme Prof. Dr. Johann Mulder, Rechtswissenschaftler an der Universität Oslo. In seinem Gutachten beziehe er sich auf einen Fall, der aktuell durch den

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Europäische Studie: Deutsche Manager gehören zu den Top-Verdienern

Europäische CEO verdienen 3,6 Mio. € im Median, ordentliche Vorstände kommen auf 1,6 Mio. €. Bestverdiener sind die Schweizer: Das Top-Management verdient dort 172% des europäischen Medians, gefolgt vom Vereinigten Königreich (150%) und Deutschland (109%). Deutsche Vorstandschefs kommen damit auf ein Gehalt von 3,9 Mio.€ (Median), Mitglieder eines deutschen Vorstands liegen bei 1,7 Mio. €. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr liegt bei 1,3%. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung europäischer

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Was sich der deutsche Mittelstand für 2017 vorgenommen hat

Welche Wünsche und Pläne haben deutsche Familienunternehmer und Mittelständler für das Jahr 2017? Das hat die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC 220 Geschäftsführer und Vorstände von Familienunternehmen und aus mittelständischen Gesellschaften zum Jahreswechsel gefragt. Für 40% der Befragten stehe „Wachstum“ ganz oben bei ihren Neujahrswünschen und Neujahrsplänen 2017. Lediglich 5% der Befragten wünschten sich an erster Stelle die Digitalisierung ihres Unternehmens für das Jahr 2017.

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Studie: Deutschlands Aufsichtsräte auf der Suche nach Fach- und Branchenexpertise

Die Aufsichtsräte großer deutscher Unternehmen sind zunehmendem Druck seitens des Gesetzgebers und von Behörden, Investoren, Medien und Konsumenten ausgesetzt. Der Anspruch: Gute Beratung und Überwachung erfordern die professionelle Besetzung der Aufsichtsgremien entsprechend der regulatorischen und strategischen Veränderungen. Das bedeutet, Fach- und Branchenkenntnisse werden immer wichtiger und die Vergütung muss der gestiegenen Komplexität der Aufsichtsratstätigkeit Rechnung tragen. Dies sind zentrale

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