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Große Unternehmen nutzen häufiger Big Data


Big Data beschreibt die Fähigkeit, große Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen und mit unterschiedlicher Struktur in hoher Geschwindigkeit auszuwerten. | ©garrifrotto/fotolia.com

Big-Data-Analysen sind Konzepte, Verfahren, Technologien und Softwareanwendungen, mit deren Hilfe große Datenvolumen aus unternehmenseigenen und externen Datenquellen für qualitative und quantitative Analysen aufbereitet werden. Im Jahr 2015 nutzen rund 6 Prozent der deutschen Unternehmen Big Data.

6 Prozent der deutschen Unternehmen mit 10 und mehr Beschäftigten führten im Jahr 2015 Big Data-Analysen durch. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nutzten große Unternehmen öfter Big Data als kleinere Unternehmen. Bei Großunternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten lag der Anteil der Big-Data-Nutzer bei 17 Prozent, bei mittelgroßen Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) betrug er 9 Prozent. Kleine Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte) nutzten Big Data noch seltener (5 Prozent).

Big Data in der Praxis

Mit 64 Prozent führte der Großteil der Unternehmen die Big Data-Analysen durch eigene Beschäftigte durch. Auf externe Dienstleister griffen 39 Prozent der Unternehmen zurück (Mehrfachnennungen möglich). Als Datenquellen dienten bei 54 Prozent der Unternehmen durch tragbare Geräte erzeugte geografische Daten (zum Beispiel GPS-Daten). 40 Prozent der Unternehmen nutzten unternehmenseigene Daten von vernetzten Geräten, zum Beispiel Smart Devices oder Sensoren, und 36 Prozent werteten Daten von Social Media-Plattformen aus, wobei ein Teil der Unternehmen mehrere Datenquellen nutzte.

 (Destatis / Viola C. Didier)


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