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Risikolandschaft: Zehn Hauptrisiken bewegen Unternehmen in Deutschland


Aktives Risikomanagement wird immer mehr zum Wettbewerbsvorteil – sowohl für große als auch für mittelständische Unternehmen. | © adrian_ilie825/fotolia.com

Unternehmen in Deutschland müssen in diesem Jahr zehn Risiken im Blick behalten. Die Risikolandschaft sowie die mit ihr verbundenen Herausforderungen verändern sich in einem rasanten Tempo, zeigt der „Risk Summit“ von Willis Towers Watson.

Laut Willis Towers Watson beeinflussen folgende zehn Ereignisse die Risikolandschaft für Unternehmen in diesem Jahr wesentlich: Auf Platz eins liegen Cyber- und Datenschutzvorfälle. Danach folgen Betriebsunterbrechung inklusive Lieferkettenunterbrechung, Marktentwicklungen wie neue Wettbewerber, stagnierende Märkte oder starke Veränderungen durch sogenannte „Disrupter“, rechtliche Veränderungen wie Wirtschaftssanktionen und Protektionismus, politische Risiken wie Krieg und Terrorismus, Brände und Explosionen, neue Technologien wie 3D-Drucker, Drohnen und das Internet der Dinge, Naturkatastrophen, Reputationsverlust und Verlust des Marktwerts sowie der Brexit und das Auseinanderbrechen der Europäischen Union auf Rang zehn.

Risikolandschaft wird vielschichtiger

Die Unterteilung in die klassischen Risikokategorien weicht auf – „Corporate Risks“, „Boardroom Risks“ und „People Risks“ gehen immer stärker ineinander über. Unternehmensrisiken werden grundsätzlich mehrdimensionaler und dynamischer. „Die richtige Versicherungslösung zu finden, ist an sich kein Hexenwerk. Die Kunst liegt in der Bewertung des Risikos“, erklärt Frank Hering, der für Großkunden im Maklerbereich von Willis Towers Watson verantwortlich ist. Aufgrund der aktuellen Gemengelage und der Vielfalt wird es schwieriger, unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Die Risiken, Herausforderungen, aber auch Chancen werden komplexer und das Risikomanagement rückt stärker in den Fokus.

(Willis Towers Watson / Viola C. Didier)


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