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Unternehmensverantwortung in der digitalen Gesellschaft


Unternehmerische Verantwortung unterliegt beständiger Veränderung. Die Digitalisierung hat inzwischen alle Bereiche unserer Gesellschaft erfasst. Neu entstandene Geschäftspraktiken müssen kontinuierlich überprüft und mit bestehendem Recht in Einklang gebracht werden. | ©Coloures-Pic/fotolia.com

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat gemeinsam mit den Unternehmen Deutsche Telekom, Miele, Otto Group, SAP, Telefónica und ZEIT Online einen gemeinsamen Prozess zur Entwicklung von Leitlinien für eine Corporate Digital Responsibility angestoßen.

Das BMJV will zusammen mit den beteiligten Unternehmen Prinzipien und Eckpunkte für ein verantwortliches Handeln von Unternehmen in der digitalen Welt voranbringen und hat hierzu im Mai 2018 die gemeinsame CDR-Initiative ins Leben gerufen. Bis jetzt wurden die grundlegenden Begrifflichkeiten einer Corporate Digital Responsibility geschärft, erste gemeinsame Leitsätze erarbeitet, konkrete Handlungsfelder identifiziert und das weitere Vorgehen vereinbart.

Zum Hintergrund

Corporate Digital Responsibility (CDR) wird als Teilbereich der Unternehmensverantwortung verstanden, hier bezogen auf freiwillige unternehmerische Aktivitäten im digitalen Bereich, die über das heute gesetzlich Vorgeschriebene hinausgehen und die digitale Welt aktiv zum Vorteil der Gesellschaft mitgestalten. Die Initiative wird Prinzipien verantwortlichen und unternehmerischen Handelns in der digitalen Welt anhand konkreter Szenarien entwickeln. Es ist geplant, weitere Ergebnisse vorzustellen und die Initiative für weitere Stakeholder (Unternehmen, Zivilgesellschaft, Wissenschaft) zu öffnen.

(BMJV / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


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