Beiträge

Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat einer GmbH: Status und Rechtsfolgen

Arbeitnehmer haben vielfältige Möglichkeiten, Einfluss auf die Unternehmensführung zu nehmen (bereits Redenius-Hövermann/Denecke, Der Aufsichtsrat 2019, S. 56-57). Für diejenigen, die Mitglieder des Betriebsrats sind, finden sich zahlreiche gesetzliche Regelungen – sei es zu Status, Freistellung und Vergütung oder auch Fortbildung und rechtlicher Beratung. Anders verhält es sich für Arbeitnehmer, die in den Aufsichtsrat gewählt wurden: Für sie enthält das Gesetz wenige Anhaltspunkte, sodass in Rechtsprechung und Literatur unterschiedliche Meinungen vertreten werden. In diesem Beitrag sollen einige praxisrelevante Themenkreise beleuchtet werden, insbesondere die Anforderungen an Arbeitnehmervertreter wie auch die Rechtsfolgen, die sich für sie aus dem Aufsichtsratsmandat ergeben.

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Die Aufgaben des Prüfungsausschusses im Rahmen der Finanzberichterstattung

Die Einrichtung eines Prüfungsausschusses gehört zu den zentralen Elementen guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Doch welche Aufgaben kommen dem Ausschuss insbesondere im Bereich der Finanzberichterstattung zu? Wie kann eine hohe Qualität der Bilanzierungsfunktion garantiert werden? Wie sieht eine adäquate Zusammenarbeit mit dem Chief Accountant aus? Der vorliegende Beitrag adressiert diese Themenbereiche und bietet durch geeignete Beurteilungskriterien eine Orientierungshilfe.

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Die Lotsenfunktion des Aufsichtsrats

Welche Kennzahlen sind hierfür erforderlich?

Der Aufsichtsrat lenkt ein Unternehmen nicht selbst. Doch durch seine Lotsenfunktion beeinflusst er erheblich die nachhaltige Wertsteigerung und Unternehmensentwicklung. Um in Zeiten steigender Komplexität und Geschwindigkeit die Position des Unternehmens im globalen Wettbewerb richtig einschätzen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen zu können, sind verlässliche Kennzahlen wichtig.

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Reaktionen auf den DCGK-Entwurf

Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat am 06.11.2018 den Entwurf eines geänderten Kodex für börsennotierte deutsche Gesellschaften veröffentlicht. Gleichzeitig startete sie ein Konsultationsverfahren, das der interessierten Öffentlichkeit bis zum 31.01.2019 die Gelegenheit bot, sich zu den vorgeschlagenen Änderungen zu äußern. Von dieser Möglichkeit wurde in großem Umfang Gebrauch gemacht. Dieser Beitrag fasst die bedeutendsten Reaktionen von Kapitalmarktvertretern auf den DCGK-E zum Thema Vorstandsvergütung zusammen und erläutert das Dilemma der börsennotierten Unternehmen in Deutschland mit Blick auf die Veröffentlichung der Vorstandsvergütung auch im Kontext von ARUG II.

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Investoren und Aufsichtsrat im Dialog

Studie zur Kommunikation des Aufsichtsrats am deutschen Kapitalmarkt und zur Rolle der Investor Relations

Investoren suchen immer häufiger den direkten Austausch mit dem Aufsichtsrat, dem gewählten Vertreter ihrer Interessen. Folgerichtig wurde im Jahr 2017 die Anregung zum Dialog zwischen Investoren und dem Aufsichtsratsvorsitzenden in den Deutschen Corporate Governance Kodex aufgenommen. Auf Basis einer Befragung von Investor-Relations-Verantwortlichen untersucht die vorliegende Studie zentrale Eigenschaften dieses Investorendialogs wie Kanäle, Themen und Verantwortlichkeiten.

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Aufgaben des Aufsichtsrats bei Universitätsklinika

Dieser Beitrag befasst sich mit ausgewählten Themen der Aufsichtsratstätigkeit bei den Universitätsklinika, die grundsätzlich auf der Grundlage anstalts- oder körperschaftsrechtlicher Regelungen behandelt werden. Auf Sonderfälle – wie z.B. des als GmbH privatisierten Universitätsklinikums Marburg/Gießen – wird im Rahmen dieses Beitrags nicht eingegangen. Allerdings gilt ein Großteil der Ausführungen auch für kommunale Krankenhäuser in öffentlich-rechtlicher Rechtsform.

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Aufsichtsräte im Spannungsfeld von Marktumbrüchen und Digitalisierung

Ergebnisse einer Aufsichtsratsbefragung

Eine Befragung der Boston Consulting Group und der Universität Göttingen untersucht aus verschiedenen Perspektiven den Status quo der Gremienarbeit deutscher und österreichischer Aufsichtsräte. Dabei werden Fragen sowohl der personellen Zusammensetzung und Zusammenarbeit der Gremien als auch der inhaltlichen Schwerpunktsetzung der Gremienarbeit beleuchtet. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Studie vorgestellt.

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Bildung eines paritätisch besetzten Aufsichtsrats in der GmbH

Arbeitnehmer haben vielfältige Möglichkeiten, Einfluss auf die Unternehmensführung zu nehmen. Neben der betriebsverfassungsrechtlichen Mitbestimmung kommt der unternehmerischen Mitbestimmung durch die Entsendung von Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsrat eine erhebliche Bedeutung zu. Im Jahr 2016 waren in Deutschland immerhin 641 Unternehmen paritätisch und 1.500 Unternehmen drittelmitbestimmt. Die Entsendung von Arbeitnehmervertretern führt zu zahlreichen rechtlichen Fragestellungen. Häufig sind diese durch das Gesetz und die höchstrichterliche Rechtsprechung (noch) nicht hinreichend geklärt, was wiederum zu Unsicherheit in der Praxis führt. Wie setzt sich der Aufsichtsrat auf Arbeitnehmerseite genau zusammen? Was passiert, wenn es keine Vertreter von Gewerkschaften gibt? Dieser Beitrag soll Antworten für die Praxis geben.

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