Beiträge

Compliance Reporting aus Sicht des Aufsichtsrats

Aufsichtsräte stehen zunehmend im Fokus, wenn es um Compliance-Risiken und -Verstöße geht. Während es in anderen Bereichen wie im Financial Reporting oder für Marktbetrachtungen bereits etablierte und zum Teil auch verbindlich vorgeschriebene Kennzahlen gibt, ist die Compliance-Berichterstattung – sofern überhaupt vorhanden – noch sehr individuell. Wie kann sich nun der Aufsichtsrat effizient ein Bild verschaffen und vor allem auch Compliance-Aktivitäten messbar machen? Der folgende Beitrag will einige Ideen geben, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und je nach Branche und Unternehmensgröße angepasst werden müssen.

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Die Aufgaben des Aufsichtsrats im Konzernverbund

Aufsichtsräte in Konzernunternehmen sind in der Praxis Normalität, nicht die Ausnahme. Innerhalb eines Konzerns hat der Aufsichtsrat der Konzernmutter eine herausragende Bedeutung, weil er regelmäßig das einzige vom Konzernvorstand unabhängige Kontrollorgan innerhalb des Konzernverbunds ist. Das Gesetz kennt kein Sonderrecht für Aufsichtsräte im Konzern. Umso wichtiger ist es, die spezifischen Aufgaben des Aufsichtsrats im Konzernverbund zu kennen.

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Aufsichtsrat in jungen Unternehmen

Der Gründungsboom rückt die Besonderheiten junger Unternehmen stärker in das Blickfeld. Was bedeutet das für den Aufsichtsrat? Eine Fülle sehr grundsätzlicher Fragen von der technischen Machbarkeit eines Produkts bis zu den Spezifika der Start-up-Finanzierung muss weniger beaufsichtigt als beraten werden. Dazu kommen die „normalen“ Themen rund um die Entwicklung von Unternehmensstrukturen sowie -prozessen. Zudem ist der Aufsichtsrat gefordert, sich an die Arbeitsweise junger Unternehmen anzupassen.

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Corporate Governance – ein besonderer Ausblick

Im Herbst 2017 wurde durch die Fachinformation „Der Aufsichtsrat“ zum 17. Mal eine Befragung von Aufsichtsratsmitgliedern durchgeführt. Das vor zehn Jahren eingerichtete „Aufsichtsrats-Panel“ widmete sich dieses Mal dem Thema „Gute Corporate Governance – die aktuelle Rolle des Abschlussprüfers“. Anlässlich des Jubiläums bedankten sich die Redaktion sowie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH bei den Befragten mit einer kleinen Feier. Einer der Höhepunkte dieser Veranstaltung war eine „Laudatio der anderen Art“ durch den Corporate Governance-Experten Sebastian Hakelmacher.

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Investorendialoge des Aufsichtsrats

Analyse der DAX30-Gesellschaften zum Geschäftsjahr 2017

Im Jahr 2017 wurde die Anregung zur Durchführung von Investorendialogen zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Investoren in den Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) aufgenommen. Die vorliegende Studie untersucht auf der Basis der für das Geschäftsjahr 2017 von den DAX30-Gesellschaften veröffentlichten Informationen die Umsetzung der Kodex-Regelung. Sowohl deren formale Verankerung als auch die konkrete Durchführung von Investorendialogen ist bisher nur in wenigen Gesellschaften zu beobachten. Zudem ist die Transparenz über die Gespräche stark eingeschränkt. Unternehmen sollten den Investorendialog als integralen Bestandteil der Investor Relations betrachten und diesen auf der Grundlage klarer Leitlinien intensivieren – dabei aber den Grundsatz der informationellen Gleichberechtigung aller Aktionäre beachten.

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Beratungsverträge mit Aufsichtsräten

Die sechs wichtigsten Regeln

Beratungsverträge zwischen einem Aufsichtsratsmitglied und der Gesellschaft sind weiterhin verbreitet. Das Aktiengesetz gibt für solche Verträge einen rechtlichen Rahmen vor, den der Bundesgerichtshof durch eine Reihe von Entscheidungen näher ausgeleuchtet hat. Obwohl damit eigentlich ein großes Maß an Rechtssicherheit herrschen sollte, ist der Vertragsschluss in der Praxis fehleranfällig und birgt Haftungsrisiken für Vorstand und Aufsichtsrat. Grund genug, die wesentlichen Grundsätze für Beratungsverträge mit Aufsichtsratsmitgliedern in dem nachfolgenden Beitrag zusammenzufassen.

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Erzberger reloaded: Was Aufsichtsräte wissen müssen

Lange war es ruhig um die unternehmerische Mitbestimmung in deutschen Unternehmen. Rechtspolitische Initiativen zur Erweiterung oder Einschränkung der bestehenden gesetzlichen Regelung blieben episodisch. Dies hat sich in den letzten zwei Jahren geändert. Ein Kleinaktionär hat mit dem Ziel, die deutsche Mitbestimmung auf europarechtlicher und verfassungsrechtlicher Grundlage zu Fall zu bringen, zahlreiche Verfahren gegen deutsche Aktiengesellschaften eröffnet. Vor dem EuGH ist er damit gescheitert, nunmehr möchte er sein Anliegen vor das Bundesverfassungsgericht bringen.

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Internationale Expansion: Was Aufsichtsräte beachten sollten

Bei der Expansion ins Ausland prüfen Aufsichtsrat und Unternehmensleitung, welche Geschäftsfelder möglich und welche strategischen Schritte dafür notwendig sind – von Standorten bis zur Finanzierung. Der Aufsichtsrat beteiligt sich daran in seinen Funktionen der Kontrolle und Beratung des Vorstands. Was in der Praxis dagegen immer wieder vernachlässigt wird, sind die Finanzprozesse in den ausländischen Tochtergesellschaften. Dabei sind multinationale Unternehmen von einheitlichen Kennzahlen abhängig.

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