Neues aus der Datenbank: Ausgabe 05/2017

In der Rubrik „Neues aus der Datenbank“ bereiten wir themenrelevante Berichte aus anderen Medien der Verlagsgruppe – z.B. aus DER BETRIEB, dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche – für Sie als Kurzmeldungen auf. Als Abonnenten von „Der Aufsichtsrat“ haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf die vollständigen Fassungen der Originalbeiträge.


Neue Führung braucht das Land

Vernetztes Arbeiten und dezentrale Strukturen mit Führungskräften in der Rolle von Enablern werden in der Führungsforschung schon lange gefordert. Aus empirischen Studien geht hervor, dass Führungskräfte inzwischen sogar beklagen, wie weit diese berechtigten Ansätze von ihrer Führungsrealität entfernt sind. Mit der aktuellen Entwicklung zu einer Industrie 4.0 stehen Anforderungen an Führungsrollen wieder auf der Tagesordnung. Prof. Dr. Leena Pundt und Andreas Greve erläutern diese.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus ZOE Nr. 02/2017, S. 14 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/1929


Führen statt Fühlen – Irrweg Empathie?

Jahrelang galt die Kunst, auf seine Mitarbeiter einzugehen, als Heiliger Gral des Managements. Doch inzwischen warnen Psychologen und Organisationsforscher vor übertriebenem Einfühlungsvermögen. Zu viel Empathie lähmt, hemmt und stresst. Wie bei so vielem kommt es auch bei der Empathie auf einen gesunden Mittelweg an – zwischen Fühlen und Führen. Daniel Rettig, Lin Freitag und Kristin Schmidt zeigen aktuelle Erkenntnisse und gute Beispiele aus der Unternehmenspraxis auf.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus WiWo Nr. 16/2017, S. 18 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/1930


Nominierungsausschuss: Unter Wert bezahlt?

Die Mitglieder des Nominierungsausschusses des Aufsichtsrats leisten mit ihrer Vorarbeit zur Benennung geeigneter Kandidaten für die Besetzung frei werdender Aufsichtsratsposten wichtige Arbeit für die Unternehmen. Die damit verbundene Verantwortung der Mitglieder des Nominierungsausschusses sowie des Aufsichtsratsvorsitzenden wird nach Meinung von Dr. Alexander von Preen derzeit nicht ausreichend gewürdigt. Er erläutert, warum aus seiner Sicht eine gesonderte Vergütung für die Tätigkeit im Nominierungsausschuss angebracht wäre.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus Handelsblatt Nr. 80/2017, S. 33 finden Sie unter: » http://hbfm.link/1931


Digitale Transformation: Was schon passiert und was noch zu tun ist

Klar ist: Durch die Digitalisierung ändern sich nicht nur Strategiekonzepte und Geschäftsmodelle, sondern auch Prozesse, Systeme und Strukturen in Organisationen – und damit die Arbeit an sich. Weniger klar ist, was digitale Transformation genau meint. Prof. Dr. Christian Gärtner formuliert vier Thesen und illustriert diese anhand von Beispielen. Daraus leitet er sechs Handlungsfelder für das Management der digitalen Transformation ab.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus changement Nr. 03/2017, S. 13 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/1932


Die Entwicklung des Rechts des Aufsichtsrats im Jahr 2016

Die Rechtsprechung hat das Recht des Aufsichtsrats auch im Jahr 2016 weiterentwickelt. So analysiert Dr. Rüdiger Werner Entscheidungen zu den Modalitäten der Aufsichtsratswahlen durch die Hauptversammlung, zur Mitbestimmung, zur Vertretungsmacht des Aufsichtsrats, zur Verschwiegenheitspflicht, zum Widerruf der Bestellung eines Vorstandsmitglieds wegen Vertrauensentzugs durch die Hauptversammlung, zum wichtigen Grund für die Abberufung von Vorstandsmitgliedern und zur Haftung. Relevante Gesetzesänderungen bzw. Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex erfolgten 2016 nicht.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER KONZERN Nr. 04/2017, S. 169 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/1933


Aufstand der Aktionäre

Deutsche Fondsgesellschaften werden deutlich kritischer, wenn es bei den Hauptversammlungen um die bislang üblichen großzügigen Vorratsbeschlüsse für Kapitalerhöhungen geht, die sich börsennotierte Unternehmen von ihren Aktionären gerne einräumen lassen. Der Versicherer Munich RE bekam diese Entwicklung bereits zu spüren, aber auch für die Hauptversammlung der Deutschen Bank am 18.05.2017 wird mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet. Die Investoren scheinen nicht länger bereit zu sein, den Konzernen einen großzügigen Kapitalrahmen zu gewähren. Hierdurch wollen sie verhindern, dass Konzerne große Übernahmen in die Wege leiten können, die das Risikoprofil eines Unternehmens nachhaltig verändern können, ohne dass die Aktionäre ein Mitspracherecht haben. Carsten Herz, Peter Köhler und Robert Landgraf analysieren die aktuelle Situation und beleuchten die Hintergründe.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus Handelsblatt Nr. 85/2017, S. 32 f. finden Sie unter: » http://hbfm.link/1934


Die aktuellen Änderungen des DCGK

Nach einer längeren Phase ohne nennenswerte materielle Neuerungen ist der DCGK in diesem Jahr substanziell erweitert worden. Hinzugefügt wurden u.a. Regelungen zum Whistleblowing, zum Kompetenzprofil des Aufsichtsrats, zur Benennung der unabhängigen Aufsichtsratsmitglieder und zur Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden im Investorendialog. Prof. Dr. Axel von Werder und Jenny Bartz untersuchen die diesjährigen Kodexänderungen im Detail und geben Hinweise für den Umgang mit entstandenen Unklarheiten. Sie sprechen sich für eine grundlegendere Revision des Kodex aus, die auch die Mitbestimmung stärker in den Blick nimmt.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 14/2017, S. 769 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/1935

Top