Neues aus der Datenbank: Ausgabe 07-08/2017

In der Rubrik „Neues aus der Datenbank“ bereiten wir themenrelevante Berichte aus anderen Medien der Verlagsgruppe – z.B. aus DER BETRIEB, dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche – für Sie als Kurzmeldungen auf. Als Abonnenten von „Der Aufsichtsrat“ haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf die vollständigen Fassungen der Originalbeiträge.


Abwahl des Versammlungsleiters – Irrwege, Umwege, Auswege

Seit Jahren gehört er in kritischen Hauptversammlungen zum Ritual: der Antrag auf Abwahl des Versammlungsleiters. In aller Regel hat er aber keine Aussicht auf Erfolg. Er wird verlesen, diskutiert und mit überragender Mehrheit abgelehnt. Dabei geht wertvolle Zeit verloren. Die Gerichte leisten dieser sinnlosen Praxis immer wieder Vorschub. So auch das OLG Stuttgart und das OLG Köln in zwei jüngeren Entscheidungen. Allerdings: Beide Gerichte setzen auch neue Akzente. Sie meinen, die Ablehnung eines Abwahlantrags könne als solche anfechtbar sein. Dr. Klaus von der Linden setzt sich kritisch mit den beiden Urteilen auseinander.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 24/2017, S. 1371 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2040


Was der Datenschutzbeauftragte nach der DSGVO erledigen muss

Mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ändern sich auch die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten. An die Stelle des Hinwirkens auf die Einhaltung der Datenschutzvorschriften treten konkrete Überwachungsaufgaben. Die Verantwortung für die Herstellung datenschutzkonformer Zustände im Unternehmen liegt weiterhin bei der Unternehmensleitung. Dr. Philipp Kramer stellt dar, welche Aufgaben der Datenschutzbeauftragte nach der DSGVO konkret erledigen muss. Auch Aufsichtsräte sollten hierüber einen Überblick haben, um die Erfüllung der Compliance-Pflichten durch die Unternehmensleitung einschätzen zu können.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus Datenschutz-Berater Nr. 06/2017, S. 126 f. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2041


Neue Generation von Aufsichtsräten

Karriere als Aufsichtsräte machen einer Analyse des Handelsblatts in Kooperation mit Prof. Dr. Michael Wolff von der Universität Göttingen zufolge derzeit vor allem praxiserprobte Industriemanager – häufig mit finanzwirtschaftlichem Background. Die Zahl der Banker, Anwälte und Berater in solchen Funktionen sei seit Jahren stetig gesunken. Rund vier Fünftel der Aufsichtsräte in den Unternehmen der DAX-Familie seien inzwischen ehemalige oder aktive Industriemanager. Bei der kompetenten Besetzung der Gremien sei derzeit zudem digitale Kompetenz gefragt. Die Zahl der von einzelnen Personen gehaltenen Aufsichtsratsmandate ist der Analyse zufolge rückläufig. Nur 89 von insgesamt 950 Aufsichtsratsmitgliedern der Kapitelseite der 160 Unternehmen aus DAX, MDAX, TecDAX und SDAX hätten mehrere Mandate inne. Dieter Fockenbrock erläutert die Hintergründe des jährlichen Handelsblatt-Rankings der mächtigsten Aufsichtsräte sowie die aktuellen Entwicklungen.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus Handelsblatt Nr. 121/2017, S. 4 f. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2042


Digitale Geschäftsberichte als Mittel gegen Informationsflut?

Nach Siemens im Jahr 2015 haben nun auch die Allianz SE und die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft ihre Geschäftsberichte massiv gekürzt. Selbsterklärtes Ziel der Unternehmen ist die Dämpfung des „Information Overload“ und damit die Rückgewinnung einer verloren geglaubten Entscheidungsnützlichkeit für die Adressaten. Aktuelle Umfragen zeigen indes, dass diese sich nicht ausnahmslos nur weniger, sondern oft auch mehr relevante und besser aufbereitete Informationen im Geschäftsbericht wünschen. Streichungen werden also nur einem Teil des komplexen „Disclosure Problems“ gerecht. Prof. Dr. Henning Zülch und Carl W. Weuster erläutern die Hintergründe und zeigen auf, warum digitale Berichte, die innerhalb der DAX30-Unternehmen bereits weit verbreitet sind, eine gute Alternative darstellen.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus KoR Nr. 07-08/2017, S. 350 f. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2043


Unternehmerische Entscheidungen und Untreue

Der Vorstand einer AG oder die Geschäftsführer einer GmbH stehen regelmäßig vor der Aufgabe, unternehmerische Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen. Ihnen wird dabei ein weiter Handlungsspielraum eingeräumt. Erweist sich eine Managemententscheidung als Fehlschlag und kommt es infolgedessen zu einer Vermögensschädigung der Gesellschaft, stellt sich – gerade auch für Aufsichtsräte – die Frage, ob die verantwortlichen Organmitglieder zivilrechtlich gem. § 93 Abs. 2 Satz 1 AktG bzw. § 43 Abs. 2 GmbHG zur Verantwortung gezogen werden müssen und den eingetretenen Schaden zu ersetzen haben. Nicht selten werden die Managemententscheidungen zudem auch seitens der Staatsanwaltschaft einer strafrechtlichen Prüfung unterzogen. Die betroffenen Organmitglieder sehen sich dann unter Umständen mit einer Anklage wegen Untreue konfrontiert. Dr. Eberhard Vetter und Dr. Marc Peters legen dar, welche Bedeutung die BGH-Entscheidung zum Fall der HSH Nordbank für Vorstände und Aufsichtsräte hat.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER KONZERN Nr. 06/2017, S. 269 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2044


Notfallplan zur Abwehr von Cyberangriffen

Die Ransomware-Attacke des Virus „WannaCry“, der weltweit zum Einsatz kam und großen Schaden verursachte, hat selbst erfahrene Sicherheitsexperten überrascht. Anti-Viren-Software bot häufig keinen Schutz, da bereits bestehende Sicherheitslücken im Betriebssystem ausgenutzt wurden. Hans Gliss zeigt auf, was Unternehmen tun können und sollten, um solchen Angriffen erfolgreich zu trotzen.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus Datenschutz-Berater Nr. 06/2017, S. 130 f. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2045

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