Neues aus der Datenbank: Ausgabe 10/2018

In der Rubrik „Neues aus der Datenbank“ bereiten wir themenrelevante Berichte aus anderen Medien der Verlagsgruppe – z.B. aus DER BETRIEB, dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche – für Sie als Kurzmeldungen auf. Als Abonnenten von „Der Aufsichtsrat“ haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf die vollständigen Fassungen der Originalbeiträge.


Der Aufsichtsratsvorsitzende: Leadership und Führungskultur

Dem Aufsichtsratsvorsitzenden kommt bei der Sicherstellung der Erfüllung des Überwachungs- und Beratungsauftrags des Aufsichtsrats eine Schlüsselrolle zu. Gleichwohl wird diese Bedeutung zumindest in Deutschland kaum explizit thematisiert. Daher hat es sich der Arbeitskreis „Externe und interne Überwachung der Unternehmung“ der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. zum Ziel gesetzt, sog. Best Practices zur Führung des Aufsichtsrats durch dessen Vorsitzenden zu formulieren. Angesprochen werden u.a. die besondere Führungsrolle des Aufsichtsratsvorsitzenden aus rechtlicher Sicht, ausgewählte Forschungsergebnisse zu Leadership und Führungskultur des Vorsitzenden, seine besondere Verantwortung für Informations- und Entscheidungsprozesse sowie Überlegungen zur Kontrolle des Aufsichtsratsvorsitzenden.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 37/2018, S. 2189 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4211


EU Company Law Package 2018

Ende April 2018 hat die EU-Kommission das ursprünglich bereits für Ende 2017 angekündigte, dann aber mehrfach verschobene „Company Law Package“ präsentiert. Es besteht aus zwei Vorschlägen zur Änderung der Gesellschaftsrechtsrichtlinien: Der eine betrifft den Einsatz digitaler Werkzeuge und Verfahren im Gesellschaftsrecht (DigiRL-E), der andere die grenzüberschreitende Mobilität von Gesellschaften (MobilRL-E). Prof. Dr. Jessica Schmidt setzt sich mit den Kernpunkten der Vorschläge auseinander.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER KONZERN Nr. 06/2018, S. 229 ff. und Nr. 07-08/2018, S. 273 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4212
und unter:
» http://hbfm.link/4213


Mehr Macht für Aktionäre

Heike Anger, Dietmar Neuerer und Anke Rezmer erläutern die wichtigsten Inhalte des Gesetzentwurfs zur Umsetzung der zweiten EU-Aktionärsrechterichtlinie. Ziel des Gesetzes sei „insbesondere die Förderung der Mitwirkung der Aktionäre im Sinn einer langfristig stabilen positiven Entwicklung der Unternehmen“. Ein Instrument dazu soll die stärkere Mitwirkung der Aktionäre bei der Festlegung der Managergehälter in börsennotierten Unternehmen sein. Allerdings bindet das Votum der Hauptversammlung über die Vorstandsvergütung den Aufsichtsrat auch künftig nicht. Neu ist, dass die Hauptversammlung künftig auch über die Vergütung der Aufsichtsräte abstimmen soll. Außerdem sollen Vorstände und Aufsichtsräte künftig offenlegen, wie sich ihre Vergütung im Verhältnis zur durchschnittlichen Belegschaftsvergütung entwickelt hat.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus Handelsblatt Nr. 188/2018, S. 10 f. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4214


Wie reagiert der Aktienmarkt auf den Doktortitel von Topmanagern?

Unter den Topmanagern von Aktiengesellschaften im deutschsprachigen Raum lässt sich weiterhin eine starke Verbreitung des Doktortitels feststellen. Doch macht es für Investoren einen Unterschied, ob ein neuberufenes Mitglied im Vorstand oder Aufsichtsrat promoviert ist oder nicht? Auf der Basis einer Ereignisstudie, die die Neuberufungen in DAX30-Unternehmen analysiert, zeigen Prof. Dr. Stefan Schmid, Dr. Frederic Altfeld und Jun.-Prof. Dr. Tobias Dauth, dass ein Doktortitel von Investoren unter bestimmten Bedingungen durchaus positiv gewertet wird; vor allem Doktortitel in Natur- und Ingenieurwissenschaften werden bei produzierenden Unternehmen geschätzt. Allerdings verdeutlicht die Studie auch, dass ein Doktortitel nicht in allen Fällen mit Kursaufschlägen belohnt wird.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus CORPORATE FINANCE Nr. 09-10/2018, S. 276 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4215


Die (provozierte) Nachwahl von Arbeitnehmervertretern für den Aufsichtsrat

Scheidet ein Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer aufgrund einer Anfechtung der Wahl, seiner Abberufung oder des Verlusts der Wählbarkeit aus dem Aufsichtsratsgremium aus und stehen keine Ersatzmitglieder zur Verfügung, oder ist seine Wahl wegen Nichterreichens des Geschlechteranteils unwirksam, muss dieses Mitglied ersetzt werden. Dabei stellt sich die Frage des Verhältnisses zwischen gerichtlicher Ersatzbestellung und Nachwahl. Dr. Erik Schmid geht dieser Frage nach und bezieht in seine Betrachtung auch den taktischen Missbrauch der Nachwahl ein. Zudem erläutert er die sechs Schritte zur Nachwahl im Fall des Nichterreichens des Geschlechteranteils.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER KONZERN Nr. 09/2018, S. 335 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4216


Nichtfinanzielle Informationen im Lagebericht – Auswirkungen auf den Aufsichtsrat

Durch die nichtfinanziellen Berichtspflichten im Lagebericht ist der Vorstand großer Unternehmen öffentlichen Interesses aufgefordert, sich mit der unternehmerischen Nachhaltigkeit zu befassen und hierüber gegenüber der Öffentlichkeit Rechenschaft abzulegen. Der Aufsichtsrat ist aufgefordert, eine verantwortungsvolle und wertorientierte Unternehmensführung einzufordern, zu überwachen und eine sachgerechte und glaubwürdige Berichterstattung an die Stakeholder sicherzustellen. Prof. Dr. Axel Haller und Stefan Gruber zeigen den Wandel der Lageberichterstattung sowie die Konsequenzen für die Überwachungsaufgabe des Aufsichtsrats auf.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus KoR Nr. 10/2018, S. 474 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4217


Top