Neues aus der Datenbank: Ausgabe 11/2018

In der Rubrik „Neues aus der Datenbank“ bereiten wir themenrelevante Berichte aus anderen Medien der Verlagsgruppe – z.B. aus DER BETRIEB, dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche – für Sie als Kurzmeldungen auf. Als Abonnenten von „Der Aufsichtsrat“ haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf die vollständigen Fassungen der Originalbeiträge.


Veränderungsbremse Risikomanagement

Vor allem große Unternehmen werden mehr und mehr formalisiert und verrechtlicht. Die Hebel dazu sind Compliance, Controlling und Revision. Damit schützt sich die Organisation vor unlauterem Gebaren ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter. Aber je enger das Korsett wird, desto starrer wird die Organisation und Manager neigen zu defensiven Entscheidungen. Der Risikoforscher Prof. Dr. Gerd Gigerenzer erläutert, wie eine solche Absicherungskultur überwunden werden kann.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus changement Nr. 07/2018, S. 24 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4365


Vorstandshaftung wegen pflichtwidrig unterlassener Einholung eines Zustimmungsbeschlusses des Aufsichtsrats

Ein aktuelles Urteil des BGH verleiht der Vorstandshaftung in verschiedener Hinsicht schärfere Konturen. Namentlich billigt es den Vorstandsmitgliedern bei Verletzung von Kompetenz- oder Verfahrensregeln den Einwand recht¬mäßigen Alternativverhaltens zu. Ferner klärt es wichtige Fragen zu den Gestaltungsspielräumen und Handlungspflichten des Aufsichtsrats bei Entscheidungen über einen Zustimmungsvorbehalt nach § 111 Abs. 4 Satz 2 AktG. Prof. Dr. Holger Fleischer ordnet diese Aussagen in den bisherigen Stand des Vorstands- und Aufsichtsratsrechts ein und beantwortet offengelassene Einzelfragen. Außerdem lenkt er den Blick auf die Grundrichtung des Urteils, die Vorstandshaftung mit den allgemeinen zivilrechtlichen Haftungsgrundsätzen abzugleichen. Zudem weist er auf manche Nebenbemerkungen des Urteils zu Grundfragen der Vorstandsverantwortlichkeit und zur Verfolgung von Gemeinwohlbelangen im Rahmen des Geschäftsleiterermessens hin.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 43/2018, S. 2619 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4366


Erfolgreiche Führungskommunikation im Wandel

Veränderung ist nicht mehr die Ausnahme, sondern der Alltag. Wandel ist als Normalität zu begreifen und für alle Beteiligten erfahrbar zu machen. Folglich hat auch Kommunikation in der Veränderungsarbeit einen Wandel durchlaufen: Sie ist eine andauernde Aufgabe und untrennbar mit den Change-Prozessen verbunden. Mehr noch: Kommunikation ist nicht nur Unterstützung und Beiwerk, sondern steht im Kern der Veränderung. Kommunikation ist daher nicht nur ein Mittel, sondern bildet auch den Rahmen für die Institutionalisierung des Changes. Kurz gesagt: Kommunikationsarbeit wird zu Kampagnenarbeit. Susanne Dold und Christian Röbcke-Gronau erläutern, was das genau bedeutet.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus ZOE Nr. 04/2018, S. 29 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4367


Die Prüfung nichtfinanzieller Informationen

Zum 18.04.2017 hat der deutsche Gesetzgeber mit der Veröffentlichung des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes die Inhalte der CSR-Richtlinie der EU im deutschen Recht verankert und die nichtfinanziellen Berichterstattungspflichten für ausgewählte Unternehmen und Konzerne ausgeweitet. Eine inhaltliche Prüfungspflicht der berichteten Informa¬tionen durch den Abschlussprüfer sieht der Gesetzgeber nicht vor. Diese kann sich jedoch durch eine Beauftragung des zur inhaltlichen Prüfung verpflichteten Aufsichtsrats ergeben. Die unabhängige Prüfung von Nicht-Finanzinformationen stellt u.a. aufgrund der vornehmlich qualitativen Ausprägungsform der nichtfinanziellen Informationen eine Herausforderung auch für die Wirtschaftsprüfer dar. Gleichzeitig sendet die umfassende Prüfung nichtfinanzieller Informationen ein bedeutsames Signal an die mit dem Unternehmen verbundenen Stakeholder und stärkt die Glaubwürdigkeit der veröffentlichten Informationen. Prof. Dr. Kai-Uwe Marten und Serafin G. K. Weigt zeigen die rechtlichen Grundlagen sowie die Herausforderungen der Prüfung auf.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus KOR Nr. 10/2018, S. 454 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4368


Radikaler Wandel – leicht gemacht

Wenn Manager sich mit der Frage beschäftigen, wie sie ihre Organisationen in einer immer unberechenbareren Welt „fit für die Gegenwart und Zukunft“ machen sollen, bleibt es oft bei hohlen Phrasen, weil die zwei wichtigsten Fragen unbeantwortet bleiben: Was genau charakterisiert „radikalen bzw. revolutionären Wandel“? Und: Wie schaut eine erfolgsversprechende Steuerungslogik und Vorgehensweise bei radikalem Wandel konkret aus? Alexander und Hella Exner liefern dazu klare Antworten und praktikable Vorgehensweisen.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus ZOE Nr. 04/2018, S. 69 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4369


Vorstandsvergütung im DAX und MDAX 2017

Die Hauptversammlungen der DAX- und MDAX-Unternehmen verzeichnen immer höhere Ablehnungsquoten im Hinblick auf die Vorstandsvergütung, obwohl seit vielen Jahren intensiv über das Thema diskutiert wird. Entweder haben die Unternehmen die Kapitalmarktanforderungen nicht verstanden oder die Aktionäre werden kritischer. Möglicherweise liegt es aber auch an dem zunehmenden Einfluss der Stimmrechtsberater, die das Thema Vorstandsvergütung zu einem ihrer Schwerpunkthemen gemacht haben. Vor diesem Hintergrund untersuchen Prof. Dr. ¬Alexander Götz und Moritz Stahl die wesentlichen Entwicklungen in der Vorstandsvergütung im Jahr 2017.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus CORPORATE FINANCE Nr. 09-10/2018, S. 283 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4370


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