Neues aus der Datenbank: Ausgabe 12/2018

In der Rubrik „Neues aus der Datenbank“ bereiten wir themenrelevante Berichte aus anderen Medien der Verlagsgruppe – z.B. aus DER BETRIEB, dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche – für Sie als Kurzmeldungen auf. Als Abonnenten von „Der Aufsichtsrat“ haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf die vollständigen Fassungen der Originalbeiträge.


Aufsichtsratsarbeit und Digitalisierung

Die Digitalisierung kennt weder hierarchische noch kompetenzielle Grenzen. Somit sind der Aufsichtsrat als Unternehmensorgan sowie die ihm überantwortete Überwachungs- und Beratungsarbeit zunehmend von der Digitalisierung betroffen. Dabei geht es aber keinesfalls nur um die technologischen und strategischen Herausforderungen für die einzelnen Unternehmen, sondern in vergleichbarem Maße auch um die eigene Aufsichtsratsarbeit und die Stellung sowie zukünftige Position der aktuellen Amtsinhaber. Eine aktuelle empirische Panel-Untersuchung gibt erstmals einen detaillierten Einblick in den Stand der Digitalisierung im Aufsichtsrat einerseits sowie in die digitale Zusammenarbeit von Aufsichtsrat und Vorstand andererseits. Prof. Dr. Dr. Manuel R. Theisen und Dr. Arno Probst stellen die Ergebnisse der Untersuchung vor.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 48/2018, S. 2885 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4523


Wie Führungskommunikation im Wandel wirksam wird

Bei der Umsetzung von Veränderungen spielt die Kommunikation eine zentrale Rolle. Diesen Satz würde wohl jeder Manager unterschreiben. Trotzdem zeigt die Praxis, dass die Change-Kommunikation häufig vernachlässigt wird: Pralle Terminkalender, operative Hektik und die Sorge, das Falsche zu sagen, hindern Manager häufig daran, diese Führungsaufgabe adäquat zu erfüllen. Sarah Pannes stellt sieben Erfolgsfaktoren für eine wirksame Führungskommunikation vor.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus changement Nr. 07/2018, S. 34 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4524


Analyse zur ersten Berichts- und Prüfungssaison der nichtfinanziellen Berichterstattung

Mit dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz wurden die europäischen Vorgaben aus der CSR-Richtlinie im Handelsrecht verankert. Trotz Konkretisierung der gesetzlich formulierten Anforderungen an eine nichtfinanzielle Erklärung durch DRS 20 „Konzernlagebericht“ verbleiben Gestaltungsspielräume bei der praktischen Umsetzung der neuen Berichtspflichten. Nicolette Behncke und Prof. Dr. Inge Wulf analysieren, wie die DAX30-Unternehmen im Jahr der Erstanwendung der CSR-Berichterstattung mit bestehenden Gestaltungsmöglichkeiten umgegangen sind und leiten Empfehlungen für die Berichtspraxis und den Gesetzgeber bzw. Standardsetter ab. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Nutzung von Berichtsvarianten, die Nutzung von Rahmenwerken, die inhaltliche Ausgestaltung wie auch das Prüfungsvorgehen und die Prüfungstiefe.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus KoR Nr. 12/2018, S. 570 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4525


Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie im Überblick

Das BMJV hat am 11.10.2018 den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie veröffentlicht. Den Schwerpunkt bilden Regelungen zur Identifikation und Information der Aktionäre (Know your Shareholder), zur Einbeziehung der Aktionäre bei der Vergütung von Organmitgliedern (Say on Pay), zu Geschäften mit nahestehenden Personen (Related Party Transactions) und zu erhöhten Transparenzanforderungen für Vermögensverwalter, institutionelle Anleger und Stimmrechtsberater. Dr. Wolfgang Grobecker und Jasmin Wagner stellen die wesentlichen Inhalte des Referentenentwurfs dar und zeigen zu erwartende Auswirkungen auf die Praxis auf.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER KONZERN Nr. 11/2018, S. 419 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4526


Long Term Incentives für deutsche Vorstände

Die öffentliche Debatte über die Angemessenheit der Vergütung des Unternehmensmanagements hat eine lange Vergangenheit und erfreut sich bis heute einer breiten Aufmerksamkeit. Die mangelnde Fähigkeit bestehender Vergütungssysteme, das Handeln des Managements mit den Interessen der Aktionäre zu verknüpfen, wird hierbei immer wieder als Kritikpunkt angeführt. Als Konsequenz erließ die Bundesregierung am 05.08.2009 das VorstAG, mit dem Ziel, die Anreize in der Vergütungsstruktur in Richtung einer nachhaltigen und auf Langfristigkeit ausgerichteten Unternehmensführung zu stärken. Dr. Michael Babbel und Dr. Jonas Schäuble stellen Ergebnisse einer Studie vor, die darauf hindeuten, dass die Vereinbarung von langfristigen Anreizverträgen ein wirkungsvolles Instrument zur gewünschten Interessenharmonisierung zwischen Management und Aktionären darstellt.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus CORPORATE FINANCE Nr. 11-12/2018, S. 320 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4527


Arbeitsrechtliche Herausforderungen bei der Agilen Transformation von Unternehmen

„Agiles Arbeiten“ ist einer der großen Trends der Arbeitswelt. Mehr und mehr Unternehmen prüfen die Umstellung auf eine flachere und flexiblere Arbeitsorganisation (sog. Agile Transformation), sehen sich aber erheblichen arbeitsrechtlichen Herausforderungen gegenüber: Moderne Arbeitswelten und Arbeitsweisen kollidieren insbesondere im Betriebsverfassungsrecht mit rigiden gesetzlichen Regelungen. Dr. Till Hoffmann-Remy erläutert die relevantesten rechtlichen Fallstricke und gibt praktische Hinweise für die erfolgreiche Strukturierung und Durchführung eines agilen Transformationsprojekts.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 45/2018, S. 2757 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/4528


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