Neues aus der Datenbank: Ausgabe 12/2017

In der Rubrik „Neues aus der Datenbank“ bereiten wir themenrelevante Berichte aus anderen Medien der Verlagsgruppe – z.B. aus DER BETRIEB, dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche – für Sie als Kurzmeldungen auf. Als Abonnenten von „Der Aufsichtsrat“ haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf die vollständigen Fassungen der Originalbeiträge.


Integrated Reporting – Die Zukunft der Unternehmensberichterstattung

Aufgrund sich ändernder Rahmenbedingungen sind die Anforderungen, die an die Unternehmensberichterstattung gestellt werden, einem stetigen Wandel unterworfen. Da das Konzept des Integrated Reporting die Berücksichtigung von Wandlungsprozessen bezüglich der Erwartungen der Stakeholder sowie der Interpretation der unternehmerischen Wertschaffung immanent beinhaltet und darüber hinaus zu einer nachhaltigen Wertschaffung für die Unternehmenseigentümer und die Gesellschaft führen kann, besitzt es ein großes Potenzial, nicht nur die Entwicklung der Unternehmensberichterstattung, sondern auch jene der Unternehmensführung und -überwachung in der Zukunft maßgeblich zu prägen. Prof. Dr. Axel Haller erläutert die Hintergründe.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus KoR Nr. 10/2017, S. 442 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2806


Was ist eine „bestandsgefährdende Entwicklung“?

Gem. § 91 Abs. 2 AktG muss der Vorstand in seinem Unternehmen ein System implementieren, um „bestandsgefährdende Entwicklungen“ früh zu erkennen. Diese ergeben sich meist aus Kombinationseffekten von Einzelrisiken und ihren Auswirkungen auf zukünftiges Rating und Covenants (und nicht aus dem Verzehr des Eigenkapitals). Prof. Dr. Werner Gleißner erläutert, warum eine – bisher in Risikoberichten kaum zu findende – klare Definition möglicher bestandsgefährdender Entwicklungen, die im IDW PS 340 geforderte Risikoaggregation sowie möglichst ein ergänzendes Risikotragfähigkeitskonzept notwendig sind, um den „Abstand“ zur Situation der Bestandsgefährdung zu messen.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 47/2017, S. 2749 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2807


Neue Wege der Unternehmensfinanzierung durch Internet of Things und Industrie 4.0

Internet of Things (IoT) und Industrie 4.0 verändern und digitalisieren Unternehmen nachhaltig. Auch die Unternehmensfinanzierung wird zunehmend durch die Digitalisierung beeinflusst, indem z.B. Kreditgebern Daten über Sicherungsgegenstände und Unternehmensaktivitäten zugänglich werden. Auch ergeben sich für Unternehmen immer mehr neue (digitale) Wege der Finanzierung. Dr. Michael Jünemann beleuchtet neue und zu erwartende Entwicklungen des Marktes und stellt dar, welche Herausforderungen Unternehmen intern meistern müssen, um von diesen neuen Möglichkeiten zu profitieren. Denn richtig eingesetzt können IoT und Industrie 4.0 höhere Kreditvolumina, niedrigere Zinsen und sonstige Finanzierungskosten und damit Wettbewerbsvorteile bedeuten.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus CORPORATE FINANCE Nr. 1112/ 2017, S. 339 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2808


Motivations- und Anreizsysteme der „Digital Stars“

Die digitale Transformation ist heute in den Medien omnipräsent und steht praktisch in allen Unternehmen als strategische Priorität auf der Tagesordnung. Wesentlich vorangetrieben haben diese Entwicklung die erfolgreichsten Unternehmen der Digitalwirtschaft – die sogenannten „Digital Stars“ – wie Google, Amazon, Facebook und Apple. Diese haben innovative Ansätze der Arbeits- und Organisationsgestaltung entwickelt, was einen großen Teil ihres Erfolgs ausmacht und inzwischen viele Nachahmer findet. Dr. Andranik Tumasjan und Prof. Dr. Isabell M. Welpe zeigen auf, wie die „Digital Stars“ Motivation, Anreize und Vergütung ihrer Mitarbeiter gestalten.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus ZOE Nr. 04/2017, S. 19 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2809


Konzernhaftung für Menschenrechtsverletzungen

Prof. Dr. Holger Fleischer und Nadja Danninger machen auf einen Fragenkreis aufmerksam, der unter dem Generalthema „Wirtschaft und Menschenrechte“ zunehmend an Bedeutung gewinnt: Haftet eine inländische Muttergesellschaft unmittelbar den Geschädigten von Menschenrechtsverletzungen ihrer ausländischen Tochtergesellschaften? Internationaler Vorreiter für eine solche konzernweite Verantwortung ist das französische Recht, das kürzlich gesetzliche Regelungen über die Sorgfaltspflicht der Muttergesellschaften eingeführt hat. In der Schweiz hat sich mit ähnlichem Ziel eine sog. Konzernverantwortungsinitiative formiert, über deren Gesetzesvorschlag das Volk demnächst abstimmen wird. Beide Regelungsmodelle werden vorgestellt und eingehend gewürdigt. Zudem erläutern die Autoren, ob sich nach deutschem Recht schon de lege lata eine menschenrechtliche Konzernorganisationshaftung begründen lässt und ob sich ihre Einführung de lege ferenda empfiehlt.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 48/2017, S. 2849 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2810


Aktivistische Investoren: Gekommen, um zu bleiben

Noch vor wenigen Jahren spielten aktivistische Investmentfonds in Deutschland kaum eine Rolle. Das hat sich deutlich gewandelt, wie u.a. das Beispiel des Pharmakonzerns Stada zeigt. Sie entdecken Schwachstellen in börsennotierten Unternehmen und greifen auch gerne in Übernahmesituationen ein, um daraus Kapital zu schlagen. Robert Landgraf beleuchtet die aktuelle Entwicklung und zeigt auf, warum und wie sich deutsche Unternehmen gegen solche Angriffe wappnen sollten.
Die vollständige Fassung des Beitrags aus Datenschutz-Berater Nr. 10/2017, S. 209 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/2632

Top