Neues aus der Datenbank: Ausgabe 5/2016

In der Rubrik „Neues aus der Datenbank“ bereiten wir themenrelevante Berichte aus anderen Medien der Verlagsgruppe – z.B. aus DER BETRIEB, dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche – für Sie als Kurzmeldungen auf. Als Abonnenten von „Der Aufsichtsrat“ haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf die vollständigen Fassungen der Originalbeiträge.


Warum Georg Thoma gehen musste

Der renommierte Anwalt Georg Thoma hat nach einem Streit im Aufsichtsrat der Deutschen Bank die Leitung des Integritätsausschusses des Überwachungsgremiums mit sofortiger Wirkung abgegeben. Auch aus dem Aufsichtsrat des Bankhauses wird er ausscheiden. Georg Thoma war angetreten, die Skandale der Vergangenheit aufzuklären und den oft beschworenen Kulturwandel voranzutreiben. Sein kompromissloses Vorgehen verschaffte ihm zunächst eine Menge Respekt, später dann aber zunehmend auch Kritik aus den eigenen Reihen. Cornelius Welp beleuchtet die Hintergründe der aktuellen Entwicklungen im Aufsichtsrat der Deutschen Bank.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus WiWo online vom 29.04.2016 finden Sie unter: » http://hbfm.link/550


Nachträgliche Herabsetzung der Vorstandsbezüge wegen Verschlechterung der Lage

Verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage einer Aktiengesellschaft, soll der Aufsichtsrat die Vorstandsbezüge gem. § 87 Abs. 2 AktG auf eine angemessene Höhe herabsetzen. Mit Urteil vom 27.10.2015 entschied der BGH erstmals zu den Anforderungen, die sich für den Aufsichtsrat aus dieser Vorschrift ergeben, und klärte wichtige Rechtsfragen (vgl. hierzu auch „Der Aufsichtsrat“ 2016, S. 43). Dr. Markus Weber zeigt mit seiner Analyse der Urteilsgründe auf, dass für einige Aspekte der Regelung höchstrichterliche Leitlinien weiterhin fehlen. Zudem stellt er fest, dass auch soweit der BGH entschieden hat, dies nicht in jedem Fall das Risiko eines späteren Rechtsstreits mindert. Daher sollten Plichterfüllung und Entscheidungsfindung seitens des Aufsichtsrats sorgfältig dokumentiert werden.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 14/2016, S. 815 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/551


Die Entwicklung des Aufsichtsratsrechts im Jahr 2015

Auch im Jahr 2015 haben der Gesetzgeber und die Rechtsprechung das Recht des Aufsichtsrats weiterentwickelt. Im Bereich der Gesetzgebung sind vor allem die Aktienrechtsnovelle 2016 sowie das Abschlussprüfungsreformgesetz zu nennen. Im Bereich der Rechtsprechung beschäftigt sich eine Reihe von Entscheidungen mit der Frage, ob im EU-Ausland beschäftigte Arbeitnehmer an der Wahl der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat beteiligt werden müssen. Aber auch andere Bereiche des Aufsichtsratsrechts sind berührt. Dr. Rüdiger Werner gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen und geht dabei auch auf Veränderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex ein.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER KONZERN Nr. 04/2016, S. 157 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/552


Corporate Asset Management nach der Reform der Investmentbesteuerung

Die ab 2018 in Kraft tretende neue Investmentfondsbesteuerung wird erhebliche Auswirkungen auf die unternehmerische Kapitalanlage haben. Der Gesetzgeber vollzieht bei der Fondsbesteuerung einen Systemwechsel in Richtung eines Doppelbesteuerungssystems mit typisierenden Freistellungen auf Anlegerebene. Dr. Thomas Elser zeigt anhand von Berechnungsbeispielen, dass je nach Ausgestaltung des Fonds und der erzielten Erträge die Fondsanlage im Vergleich zur Direktanlage steuerlich vorzugswürdig oder auch nachteilig sein kann.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus CORPORATE FINANCE Nr. 05/2016, S. 141 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/553


Digitalisierung der Compliance

Das Compliance Management mit seiner unternehmensweiten Risikobegrenzungsfunktion darf nicht losgelöst von betriebswirtschaftlichen Effizienzüberlegungen betrachtet werden. Deshalb empfiehlt sich – vor allem unter Wirtschaftlichkeitsaspekten – die Integration von IT-gestützten Reporting- und Controllingprozessen. Verena Brandt erläutert, wie dies dem Unternehmen bei der laufenden Bewertung der angestrebten Qualität und Gestaltung des Compliance Management Systems (CMS) hilft.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 17/2016, S. 970 f. finden Sie unter: » http://hbfm.link/554


Nutzen der Familienverfassung

Für Familienunternehmen kann die Festlegung einer Familienverfassung in unterschiedlichen Situationen hilfreich sein und Konflikte vermeiden. Die Unternehmensnachfolge ist nur eine davon. Lara Sogorski erläutert den Nutzen sowie den Prozess der Entstehung eines solchen Schriftstücks.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus Handelsblatt Nr. 70/2016, S. 42 finden Sie unter: » http://hbfm.link/555


Vernetzungsförderung als Managementaufgabe

Netzwerke dienen nicht nur dem beruflichen Vorankommen, sie sind auch ein wichtiger Faktor für den Organisationserfolg. Sie öffnen Türen, die sonst verschlossen bleiben, gewähren Zugang zu Informationen, die nicht allgemein verfügbar sind, und erleichtern das Leben und Arbeiten auf vielen Ebenen. Jennifer Scheib, Jana Haverbier und Prof. Dr. Doris Weßels erläutern die Potenziale von Netzwerken für den Organisationserfolg und beantworten die Frage, inwieweit Manager die Netzwerkaktivitäten ihrer Mitarbeiter gezielt unterstützen können.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus ZOE Nr. 02/2016, S. 88 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/556

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