Neues aus der Datenbank: Ausgabe 6/2016

In der Rubrik „Neues aus der Datenbank“ bereiten wir themenrelevante Berichte aus anderen Medien der Verlagsgruppe – z.B. aus DER BETRIEB, dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche – für Sie als Kurzmeldungen auf. Als Abonnenten von „Der Aufsichtsrat“ haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf die vollständigen Fassungen der Originalbeiträge.


Neuerungen in der Lageberichterstattung

Durch die Umsetzung der CSR-Richtlinie kommen auf bestimmte Unternehmen von öffentlichem Interesse neue Berichtspflichten im Bereich der Nachhaltigkeit zu. Zudem sollen die Erklärung zur Unternehmensführung um Angaben zur Diversitätspolitik und der Lagebericht um Angaben zum Vorjahr erweitert werden. Prof. Dr. Peter Kajüter stellt die geplanten Gesetzesänderungen vor, zeigt offene Fragen auf und diskutiert Implikationen für Unternehmen. Im Mittelpunkt steht dabei die neue nichtfinanzielle Erklärung, die einen
eigenen Abschnitt im Lagebericht bildet und durch einen gesonderten nichtfinanziellen Bericht ersetzt werden kann.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus KoR Nr. 05/2016, S. 230 ff. finden Sie unter: » http://hbfm.link/638


Ausstrahlung branchenspezifischer Corporate Governance-Anforderungen auf das allgemeine Unternehmensrecht?

In der Praxis sind Tendenzen zu beobachten, Corporate Governance-Regelungen, die für Unternehmen des Banken-, Finanzdienstleistungs- und Versicherungssektors entwickelt worden sind, in das allgemeine Unternehmensrecht zu übernehmen und auf Unternehmen außerhalb der beaufsichtigten Branchen anzuwenden. Der Arbeitskreis „Externe und interne Überwachung der Unternehmung“ der Schmalenbach-Gesellschaft untersucht anhand einzelner Vorschriften des Bankaufsichtsrechts zum Risikomanagement, Vergütungssystem sowie zur Überwachung der Vergütungsstruktur, ob spezialgesetzliches Aufsichtsrecht auch für sonstige Unternehmen Geltung beanspruchen kann bzw. freiwillig befolgt werden sollte. Er kommt zu dem Ergebnis, dass eine undifferenzierte Ausstrahlungswirkung u.a. auch mit Blick auf eine zunehmende Verrechtlichung der Unternehmenspraxis problematisch ist und schlägt eine methodische Prüfung des jeweiligen Einzelfalls vor, die sowohl ökonomische als auch juristische Aspekte berücksichtigt.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 19/2016, S. 1118 ff. finden Sie unter: »http://hbfm.link/639


Wer Vielfalt lebt, braucht keine Quote

Hinter dem in jüngerer Zeit stark strapazierten Begriff der Vielfalt oder „Diversity“ steckt viel mehr als nur eine Frauen- oder Geschlechterquote. Es geht um soziodemografische Faktoren unterschiedlichster Art, aber auch um unterschiedliche Fähigkeiten und Ausbildungen. Für Unternehmen kann so verstandene Vielfalt eine entscheidende Quelle für die Entwicklung von Neuem sein – also letztlich für Innovation und damit für einen Schlüsselfaktor der Zukunftsfähigkeit der Unternehmen. Carsten Kratz zeigt in seinem Gastbeitrag auf, warum das so ist und leitet vor diesem Hintergrund fünf Thesen zu Innovation durch Vielfalt ab.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus WiWo Nr. 23/2016, S. 90 finden Sie unter: » http://hbfm.link/640


Keine Angst vor der digitalen Zukunft

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist eine der größten Herausforderungen der heutigen Zeit. Aber sie ist einer aktuellen Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach zufolge für die Beschäftigten weder Schreckgespenst noch echte Verheißung. Frank Specht und Martin Wocher zeigen die Ergebnisse und Hintergründe auf.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus Handelsblatt Nr. 103/2016, S. 10 finden Sie unter: » http://hbfm.link/641


Unternehmens(re)finanzierungs- und Restrukturierungstrends in Deutschland

Die deutsche Unternehmensfinanzierungslandschaft gestaltet sich zunehmend komplizierter. Dies trifft in besonderem Maße dann zu, wenn sich ein Unternehmen in einer Restrukturierungssituation befindet. Dr. Ralf Moldenhauer, Jochen Schönfelder und Tobias Wens thematisieren die gestiegenen Anforderungen an Unternehmen, die sich um frisches Kapital oder eine Refinanzierung während einer Restrukturierung bemühen. Darüber hinaus beschreiben sie, welche Rolle die Geschäftsbanken einnehmen müssen, um ihre Position im immer stärker diversifizierten Markt der Unternehmensfinanzierung behaupten zu können.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus CORPORATE FINANCE Nr. 06/2016, S. 182 ff. finden Sie unter: »http://hbfm.link/642


Persönliche Haftungsverschärfung

Eine Vielzahl deutscher Unternehmen sieht sich wegen Fehlverhaltens mit Zivil- und Strafverfahren in den USA konfrontiert. Eine interne Leitlinie des Justizministeriums der Vereinigten Staaten von Amerika (sog. Yates Memorandum) verschärft die Lage für Unternehmensführer. Neben den Unternehmen müssen auch die Personen, die die Gesetzesverstöße begangen haben, persönlich zur Verantwortung gezogen werden. Sanktionserleichterungen für Unternehmen werden an die Bedingung geknüpft, bei der Aufklärung von individuellem Fehlverhalten vollständig zu kooperieren, d.h. sämtliche Informationen – auch über Führungskräfte und Mitarbeiter – zu offenbaren. Dies betrifft Unternehmen jeder Größenklasse, also auch Mittelständler. Prof. Dr. Claus Luttermann erörtert die neuen Leitlinien und zeigt Schutzstrategien auf.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus DER BETRIEB Nr. 18/2016, S. 1059 ff. finden Sie unter: »http://hbfm.link/643


DAX-Konzerne: Über Kreuz beeinflusst

Die „Deutschland AG“ ist zwar weitgehend Geschichte, doch die wichtigsten deutschen Unternehmen sind über personelle Beziehungen eng miteinander verflochten. Eine Grafik zeigt, welche DAX-Konzerne in den Aufsichtsräten anderer Konzerne personell vertreten sind.

Die vollständige Fassung des Beitrags aus WiWo Nr. 22/2016, S. 10 f. finden Sie unter: »http://hbfm.link/643

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