Bücher

Vorstandsbinnenhaftung

Breitenfeld, Die organschaftliche Binnenhaftung der Vorstandsmitglieder für gesetzeswidriges Verhalten, Duncker & Humblot: Berlin 2016, 226 S., 64,90 €. Alle Vorstandsmitglieder haben im Rahmen ihrer Legalitätspflicht (s. „Der Aufsichtsrat“ 2015, S. 10) zwei Pflichtenkategorien zu berücksichtigen: die Pflichten aus dem Binnenverhältnis einerseits und die aus dem Außenverhältnis der Gesellschaft andererseits. Die juristische Dissertation von Breitenfeld ist dem ersten Pflichtenkreis gewidmet,

weiterlesen

Vorstandsstraftaten

Schwerdtfeger, Strafrechtliche Pflicht der Mitglieder des Aufsichtsrats einer Aktiengesellschaft zur Verhinderung von Vorstandsstraftaten, Duncker & Humblot: Berlin 2016, 287 S., 79,90 €. Die zentrale Message des Autors ist deutlich: Aufsichtsratsmitglieder machen sich strafbar, wenn sie Vorstandsstraftaten nicht abwenden, die zulasten der AG gehen. Sie können dabei sowohl Täter einer Untreue als auch Beteiligte an der Vorstandsstraftat durch Unterlassen sein (S. 266). Schwerdtfeger bereitet

weiterlesen

Beirat und Aufsichtsrat

Achenbach/Gottschalck (Hrsg.), Beirat und Aufsichtsrat – Praxisberichte aus dem Mittelstand, Handelsblatt Fachmedien: Düsseldorf 2016, 216 S., 48,00 €. „Der Aufsichtsrat“-Mitherausgeber Dr. Christoph Achenbach und sein Kollege Dr. Frederik Gottschalck haben einen neuen Sammelband zur Beirats- und Aufsichtsratspraxis im Mittelstand vorgelegt. Nach dem Leitprinzip „Aus der Praxis, für die Praxis“ haben die Herausgeber 21 Beiträge von renommierten Unternehmern, Geschäftsführern, Vorständen und Praxisexperten

weiterlesen

Nachbar Aufsichtsrat

Kalss/Kunz (Hrsg.), Handbuch für den Aufsichtsrat, 2. Aufl., facultas: Wien 2016, 1.742 S., 278,00 €. Der Aufsichtsrat der österreichischen und der deutschen AG weist viele Übereinstimmungen auf, resümiert im abschließenden (neuen) Ländervergleich der (deutsche) AG-Praktiker Vetter (S. 1712). Diese Rechtstatsache ist nicht zu bezweifeln, dennoch liegt nunmehr bereits die zweite Auflage des offensichtlich sehr erfolgreichen „Handbuchs für den Aufsichtsrat“ – „in Österreich“ bleibt zu ergänzen

weiterlesen

D&O: Kommentarreif?

Seitz/Finkel/Klimke, D&O-Versicherung, Beck: München 2016, 770 S., 179,00 €. Der verlegerische Erfindergeist kennt scheinbar keine Grenzen: Erscheint der gesetzesbezogene Kommentarbedarf gedeckt und sind „halbstaatliche“ Regelungswerke wie der DCGK zahlenmäßig beschränkt, dann schafft man eben themenspezifische Kommentare. Die jüngste (Kopf-)Geburt dieser vermeintlichen Bedarfsstrategie ist mit dem „Kommentar“-Erstling zur D&O-Versicherung zu verkünden. Der Mangel eines kommentierungsbedürftigen

weiterlesen

Aus einem Guss

Hüffer/Koch, Aktiengesetz, 12. Aufl., Beck: München 2016, 2.297 S., 169,00 €. Die zweite Neuauflage nach dem „Übergang“ vom Kommentar-Begründer Hüffer auf seinen Schüler Koch leitet der Bonner Gesellschaftsrechtler mit dem programmatischen – wie verpflichtenden – Bekenntnis ein, weiterhin als Alleinautor das Aktienrecht „aus einem Guss“ präsentieren zu wollen (S. V). Nach der „Übergangsauflage“ (s. „Der Aufsichtsrat“ 2014, S. 134) begründet Koch die in sehr kurzem Abstand folgende Neuauflage

weiterlesen

Entscheidungen unter Unsicherheit

Loth, Die Haftung der Organe einer Aktiengesellschaft bei Entscheidungen unter Rechtsunsicherheit, P. Lang: Frankfurt/M. 2016, 174 S., 49,98 €. Eine zweite rechtswissenschaftliche Dissertation gründet auch auf dem ISION-Urteil und analysiert die Grenzen und Chancen der haftungsbegrenzenden Wirkung eines dem BGH-Urteil entsprechend angemessenen und geeigneten Rechtsrats. In den meisten Details decken sich die Erkenntnisse und Ergebnisse der beiden Analysen insoweit. Auch Loth spricht sich für

weiterlesen

Klagen als Beruf

Homeier, Berufskläger im Aktienrecht, Nomos: Baden-Baden 2016, 442 S., 104,00 €. Das Thema „Berufskläger“ steht im Mittelpunkt der rechtswissenschaft­lichen, empirisch gestützten Unter­suchung von Homeier. Soweit ersichtlich erstmals in dieser Breite analysiert er die Auswirkungen des neu konzipierten Freigabeverfahrens sowie das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Berufskläger auch vor diesem Hintergrund. Das Ergebnis ist ernüchternd: Das Provozieren von Beschlussmängeln und die Klageerhebung sind

weiterlesen
Top