Bücher

Vorstandsvergütung

Plate, Die Festsetzung der Vorstandsvergütung in der Aktiengesellschaft, Kovač: Hamburg 2016, 314 S., 99,80 €. Die dritte rechtswissenschaftliche Dissertationsschrift bietet eine Analyse der Vergütungskompetenzen und Verfahrensregeln bezüglich des Vorstands. Plate hat sich zum Ziel gesetzt, hierzu eine „kritische Bestandsaufnahme“ (S. 21) zu liefern. Der Autorin kann man bestätigen, dass sie ihre selbst gewählte Aufgabe ordentlich erfüllt hat: Unter Berücksichtigung der umfassenden Literatur

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Rat und Beratung trennen

Khurja v., Untersuchung von Anreizsystemen zur Verbesserung der Aufsichtsratstätigkeit, Eul: Lohmar 2015, 184 S., 49,00 €. Die Dissertationsschrift von v. Khurja ist nach ihrem Titel der Verbesserung der Aufsichtsratstätigkeit durch Anreizsysteme gewidmet. Das stimmt so nicht, macht aber die Ausführungen nicht weniger interessant. Die Autorin geht vielmehr konsequent und in den Grundzügen überzeugend eine sehr brisante Frage an: die Vereinbarkeit von Aufsichtsratsmandat und individuell gesondert

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AR-Entlohnungsanreize

Ortner, Gestaltung anreizkompatibler Entlohnungssysteme für Vorstand und Aufsichtsrat, SpringerGabler: Wiesbaden 2017, 202 S., 59,99 €. Die zweite, der Entlohnungstheorie gewidmete Dissertationsschrift stammt von Ortner. Sie sieht sich vorrangig dem theoretischen Konzept einer solchen Entlohnungsgestaltung verpflichtet und entwickelt einen modelltheoretischen Rahmen für ihre Analyse. Sowohl die zugrunde gelegte Principal-Agent-Theorie als auch die damit verbundenen, modellbedingten (erheblichen)

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Zwei-Wege-Bilanzierung

Merkt/Probst/Fink (Hrsg.), Rechnungslegung nach HGB und IFRS, Schäffer-Poeschel: Stuttgart 2017, 1.768 S., 199,95 €. Die Rechnungslegung, so hat man als Beobachter am Rande den Eindruck, hat nach Jahren der Diskussion etwas an ihrem Charme und Reiz verloren. Die Diskussionen erscheinen immer detailversessener und die Auseinandersetzung verzieht sich zwangsläufig in die Hinterzimmer der Spezialisten in Einheit mit den betroffenen Rechnungslegern und deren Adepten. Vor diesem Hintergrund legt

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Achtung: Strafrecht

Leitner/Rosenau (Hrsg.), Wirtschafts- und Steuerstrafrecht, Nomos: Baden-Baden 2017, 2.048 S., 278,00 €. Unter der Herausgeberschaft des Strafrechtspraktikers W. Leitner (München) sowie des Strafrechtsprofessors H. Rosenau (Uni Halle-Wittenberg) haben insgesamt 47 Straf- und Wirtschaftsrechtsexperten aus Theorie und Praxis ihr Wissen gebündelt in einem neuen Großkommentar zusammengefasst. Sowohl die Provenienz als auch die Prominenz der Bearbeiter stellen sicher, dass kaum eine der „Verästelungen“

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Sicheres Haften

Thümmel, Persönliche Haftung von Managern und Aufsichtsräten, 5. Aufl., Boorberg: Stuttgart 2016, 398 S., 78,00 €. Mehr als 20 Jahre begleitet „Der Aufsichtsrat“-Mitherausgeber der ersten Stunde, R. C. Thümmel, literarisch die Grundlagen und Entwicklungen der persönlichen Haftung von Managern und Aufsichtsräten. Aktuell legt er die fünfte Auflage seines Standardwerks vor. Sie war mit einem Abstand von acht Jahren zur Vorauflage mehr als fällig geworden, weil zahlreiche gesetzliche Grundlagen,

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Stiften und Stiftungen

Graf Kanitz, Schüppen & Partner (Hrsg.), Stiftungsrecht, Beck: München 2017, 370 S., 34,90 €. Schiffer, Stiftungen, Zerb: Bonn 2016, 64 S. Mit einem Zitat von C. Weizmann leitet der Stiftungsexperte Schiffer seine kleine „Laienlektüre für Stiftungsinteressierte“ ein: „Stiften macht glücklich“. Auch in Deutschland ist ein nachhaltiger Trend zu „Stiftungen“ festzustellen. Das veranlasst sowohl Rechtsanwalt Schiffer als auch die Kollegen einer weiteren einschlägigen Rechtsanwaltskanzlei, Graf Kanitz,

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Genosse Aufsichtsrat

Frankenberger/Gschrey/Bauer, Der Aufsichtsrat der Genossenschaft, 8. Aufl., DG Verlag: Wiesbaden 2016, 557 S., 34,90 €. Der „Leitfaden für die Praxis“ der Aufsichtsräte von Genossenschaften hat bereits optisch erkennbar (fast) alle Grenzen gesprengt. Im Vergleich zur hier besprochenen fünften Auflage (s. „Der Aufsichtsrat“ 2008, S. 30) ist zum einen ein weiterer Mitherausgeber (Gschrey) dazugekommen; aber auch die Ausführungen tragen mit 270 Seiten zum Handbuch-Charakter des Werkes bei. Auch

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