Bücher

Achtung: Strafrecht

Leitner/Rosenau (Hrsg.), Wirtschafts- und Steuerstrafrecht, Nomos: Baden-Baden 2017, 2.048 S., 278,00 €. Unter der Herausgeberschaft des Strafrechtspraktikers W. Leitner (München) sowie des Strafrechtsprofessors H. Rosenau (Uni Halle-Wittenberg) haben insgesamt 47 Straf- und Wirtschaftsrechtsexperten aus Theorie und Praxis ihr Wissen gebündelt in einem neuen Großkommentar zusammengefasst. Sowohl die Provenienz als auch die Prominenz der Bearbeiter stellen sicher, dass kaum eine der „Verästelungen“

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Sicheres Haften

Thümmel, Persönliche Haftung von Managern und Aufsichtsräten, 5. Aufl., Boorberg: Stuttgart 2016, 398 S., 78,00 €. Mehr als 20 Jahre begleitet „Der Aufsichtsrat“-Mitherausgeber der ersten Stunde, R. C. Thümmel, literarisch die Grundlagen und Entwicklungen der persönlichen Haftung von Managern und Aufsichtsräten. Aktuell legt er die fünfte Auflage seines Standardwerks vor. Sie war mit einem Abstand von acht Jahren zur Vorauflage mehr als fällig geworden, weil zahlreiche gesetzliche Grundlagen,

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Zwei-Wege-Bilanzierung

Merkt/Probst/Fink (Hrsg.), Rechnungslegung nach HGB und IFRS, Schäffer-Poeschel: Stuttgart 2017, 1.768 S., 199,95 €. Die Rechnungslegung, so hat man als Beobachter am Rande den Eindruck, hat nach Jahren der Diskussion etwas an ihrem Charme und Reiz verloren. Die Diskussionen erscheinen immer detailversessener und die Auseinandersetzung verzieht sich zwangsläufig in die Hinterzimmer der Spezialisten in Einheit mit den betroffenen Rechnungslegern und deren Adepten. Vor diesem Hintergrund legt

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Stiften und Stiftungen

Graf Kanitz, Schüppen & Partner (Hrsg.), Stiftungsrecht, Beck: München 2017, 370 S., 34,90 €. Schiffer, Stiftungen, Zerb: Bonn 2016, 64 S. Mit einem Zitat von C. Weizmann leitet der Stiftungsexperte Schiffer seine kleine „Laienlektüre für Stiftungsinteressierte“ ein: „Stiften macht glücklich“. Auch in Deutschland ist ein nachhaltiger Trend zu „Stiftungen“ festzustellen. Das veranlasst sowohl Rechtsanwalt Schiffer als auch die Kollegen einer weiteren einschlägigen Rechtsanwaltskanzlei, Graf Kanitz,

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Genosse Aufsichtsrat

Frankenberger/Gschrey/Bauer, Der Aufsichtsrat der Genossenschaft, 8. Aufl., DG Verlag: Wiesbaden 2016, 557 S., 34,90 €. Der „Leitfaden für die Praxis“ der Aufsichtsräte von Genossenschaften hat bereits optisch erkennbar (fast) alle Grenzen gesprengt. Im Vergleich zur hier besprochenen fünften Auflage (s. „Der Aufsichtsrat“ 2008, S. 30) ist zum einen ein weiterer Mitherausgeber (Gschrey) dazugekommen; aber auch die Ausführungen tragen mit 270 Seiten zum Handbuch-Charakter des Werkes bei. Auch

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Renovierungserfolg

Frodermann/Jannott (Hrsg.), Handbuch des Aktienrechts, 9. Aufl., C.F. Müller: Heidelberg 2017, 1.372 S., 169,99 €. Das „Handbuch des Aktienrechts“ ist nunmehr in insgesamt neunter Auflage zum zweiten Mal unter der Herausgeberschaft von Frodermann/Jannott erschienen (zur Vorauflage s. „Der Aufsichtsrat“ 2009, S. 62). Die Neuauflage nach knapp sieben Jahren war nicht nur erforderlich geworden, weil die „Aktienreform in Permanenz“, über die hier einleitend einer der maßgeblichen Väter dieser Entwicklung,

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Konzerncompliance

Ibes, Zentrale vs. dezentrale Konzerncompliance, Duncker & Humblot: Berlin 2016, 322 S., 89,90 €. Die Antwort auf die im Rahmen einer rechtswissenschaftlichen Dissertation untersuchte Frage nach der Notwendigkeit, Sinnhaftigkeit oder Gebotenheit einer konzernweiten Compliance sowohl in zentralen als auch in dezentralen Konzernen stellt viele grundlegende konzernrechtliche Fragestellungen erneut auf den Prüfstand. Der Autor lehnt eine Konzernleitungspflicht zwar ab, kommt aber dennoch zu dem

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AktG aus Heidelberg

Bürgers/Körber (Hrsg.), Aktiengesetz, 4. Aufl., C.F. Müller: Heidelberg 2017, 2.672 S., 229,99 €. Der „Heidelberger Kommentar“ zum Aktiengesetz, in vierter, neu bearbeiteter Auflage, ist als eine der ersten einschlägigen Kommentar-Publikationen im Jahr 2017 zu vermelden gewesen. Im Abgleich mit der hier zuletzt besprochenen Erstauflage aus dem Jahr 2008 (s. „Der Aufsichtsrat“ 2008, S. 150) seien die einfach überprüfbaren Fakten vorangestellt: um 30% an Seiten „gewachsen“, mit einem um 45% gestiegenen

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