Bücher

AktG aus einer Hand

Wachter (Hrsg.), Aktiengesetz – Kommentar, 3. Aufl., RWS Verlag: Köln 2018, 1.832 S., 199,00 €. Der „Wachter“ liegt nach vier Jahren in nunmehr dritter Auflage vor: seitenmäßig um 8% gewachsen, umfangmäßig um 1,3 cm geschrumpft, preislich um stolze 25% „wertvoller“ geworden; drei Autoren haben gewechselt. So weit die Statistik. Zudem ist einer hier eingeforderten „gelasseneren Neuauflagenpolitik“ (so zur Vorauflage „Der Aufsichtsrat“ 2014, S. 134) Rechnung getragen worden. Die Bearbeitung der

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Vorstandshaftung light?

Köhler, Legal Judgement Rule – Konzeption zur Reformierung der Vorstandshaftung nach dem Aktiengesetz, Lang: Berlin 2018, 136 S., 39,95 €. Die Regelung der Vorstandshaftung muss zu den Dauerbrennern in der aktuellen gesellschaftsrechtlichen Diskussion gezählt werden. Daher ist es nicht überraschend, dass Köhler dieses Thema mit einer weiteren, allerdings sehr knappen rechtswissenschaftlichen Dissertation aufgreift und um eine Facette erweitert: um die Forderung nach einer Legal Judgement Rule

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Unternehmensverfassung

Schewe, Unternehmensverfassung – Corporate Governance im Spannungsfeld von Leitung, Kontrolle und Interessenvertretung, 4. Aufl., Springer Gabler: Wiesbaden 2018, 400 S., 44,99 €. Eine sehr verdienstvolle betriebswirtschaftliche Darstellung der Unternehmensverfassungen in Deutschland liegt nunmehr bereits in vierter Auflage vor (s. zur ersten Auflage „Der Aufsichtsrat“ 07-08/2005, S. 23). Der Wirtschaftswissenschaftler Schewe hat damit nicht nur eine aktualisierte Fassung seines eingeführten

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Engagierte Aktionäre

Inci, Shareholder Engagement – Chancen, Risiken und Kompatibilität mit der deutschen Corporate Governance, Nomos: Baden-Baden 2018, 466 S., 122,00 €. Die rechtswissenschaftliche Dissertation von Inci kommt keinen Monat zu früh, nämlich während sich einerseits die Aktionärsrechterichtlinie in der Umsetzung in das deutsche Recht befindet und andererseits die Diskussion um das Wirken aktivistischer Aktionäre im Fall ThyssenKrupp AG läuft. Die Analyse ist sehr umfassend und differenzierend. Der

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HV-Leitung professionell

Langenbach, Der Versammlungsleiter in der Aktiengesellschaft, Mohr Siebeck: Tübingen 2018, 264 S., 64,00 €. Die Praxis der Hauptversammlung weist ihrem Leiter (noch) eine zentrale Funktion zu. Es ist daher verdienstvoll, dass Langenbach seine rechtswissenschaftliche Dissertationsschrift diesem Thema widmet. Die Schwerpunkte seiner Analyse beziehen sich auf die Grundzüge der Leitung, die Zurückweisungskompetenz, die Abwahl und die Haftung des HV-Leiters. Überlegungen zur „Professionalisierung“

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Codes of Best Practice

Döll, Aktienrecht und Codes of Best Practice, Duncker & Humblot: Berlin 2018, 245 S., 79,90 €. Eine vom „geistigen Vater“ des Deutschen Corporate Governance Kodex, T. Baums, betreute rechtswissenschaftliche Dissertation widmet sich akribisch den Ordnungsfunktionen von Aktienrecht einerseits und Codes of Best Practice andererseits. Weitgehend gut nachvollziehbar zeigt Döll die Überlegungen und Grundsätze auf, die in Großbritannien und (später) auch in Deutschland dazu geführt haben, neben einem

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Haftungspsychologie

Ahrendt, Entscheidungen unter Unsicherheit – Die verhaltenspsychologische Ausrichtung der aktienrechtlichen Vorstandshaftung, Duncker & Humblot: Berlin 2018, 149 S., 64,90 €. Das von Ahrendt gewählte Thema für seine Doktorarbeit ist ein sehr bewusster, aber auch gewagter Spagat zwischen dessen juristischer Sichtweise und verhaltenswissenschaftlichen Ansätzen. Die Begründung für diese Untersuchung sieht Ahrendt in der Tatsache, das AG-Vorstände regelmäßig unter Unsicherheit, namentlich der Rechtslage,

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GmbH-Haftungsfreiraum

Taube, Die Anwendung der Business Judgment Rule auf den GmbH-Geschäftsführer, Duncker & Humblot: Berlin 2018, 340 S., 99,90 €. Mit seiner juristischen Dissertation greift Taube – wie Ahrendt nebenstehend – ebenfalls die Business Judgement Rule (BJR) auf, die nach herrschender Meinung einen Ermessensfreiraum für unternehmerische Entscheidungen schaffen soll. Seine Untersuchung aber ist der Übertragbarkeit dieser Regelung auf die GmbH-Geschäftsführer gewidmet. Diese unterscheiden sich u.a. darin

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