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15.9.2019

Gastkommentar
Beiträge

Biases in Entscheidungsprozessen
Maximilian Schmidt / Niklas Kreilkamp / Prof. Dr. Arnt Wöhrmann

Kognitive Verzerrungen (sog. Biases) können sich negativ auf die Entscheidungsqualität im Unternehmen auswirken. Allerdings gibt es Möglichkeiten, um negative Effekte durch Biases systematisch zu vermindern (sog. Debiasing). Auch der Aufsichtsrat kann einen Beitrag dazu leisten, Verluste durch Biases zu vermeiden. In diesem Beitrag wird erörtert, welche potenziellen Risiken für Aufsichtsratsmitglieder durch Biases entstehen können.

122 ‑ 124, AR1311437


Diversität im Aufsichtsrat – TecDAX als Vorreiter?
Jana Brockhaus / Daniel Ziegele / Sandra Binder-Tietz / Prof. Dr. Christian P. Hoffmann

Diversität steht als gesellschaftliches Thema derzeit hoch im Kurs. Durch die öffentliche Debatte um Frauenquoten und eine stärkere Regulierung durch den Gesetzgeber nehmen auch die Forderungen nach mehr Diversität im Aufsichtsrat zu. Bisher wurde vor allem die Zusammensetzung von Aufsichtsratsgremien im DAX diskutiert. TecDAX-Unternehmen hingegen wurden in den Analysen kaum beachtet, obwohl der TecDAX in Relation zum DAX in den letzten fünf Jahren deutlich stärker gewachsen ist. Eine aktuelle Studie der Universität Leipzig untersucht daher die Diversität von Aufsichtsräten des TecDAX anhand einer Inhaltsanalyse von Lebensläufen ihrer Mitglieder und zieht einen Vergleich zum DAX.

125 ‑ 127, AR1308640


Aufsichtsräte in öffentlichen Unternehmen: Diener zweier Herren
RA Dr. Stefan Mutter / RAin Dr. Yvonne Kerth

Die Bundesrepublik Deutschland, die sechzehn Bundesländer, die vielen deutschen Städte und Gemeinden sowie deren Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind an zahllosen Kapitalgesellschaften in der Rechtsform der AG oder der GmbH beteiligt. Für solche Beteiligungen formulieren das Bundes- und Landesrecht sowie das Grundgesetz und die Landesverfassungen besondere Anforderungen und Schranken. Die gesellschaftsrechtlichen Anforderungen an Aufsichtsräte in öffentlichen Unternehmen berücksichtigen jedoch solche Besonderheiten grundsätzlich nicht. Dies zwingt die Mandatsträger in einen Spagat über einem tiefen Graben, in dem die Krokodile „persönliche Haftung“ und „strafrechtliche Verantwortung“ lauern.

128 ‑ 130, AR1307503

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